Für alle Isarfrühstücker: Das legendäre Zoozie’z wurde zum schicken Italiener….

…. aber laut eigener Aussage (siehe SZ Online-Artikel von heute, den 16.6.15) bleibt das bekannt umfangreiche Frühstück und der Wochenendbrunch erhalten. Puh! Nochmal Glück gehabt! 😉 Hoffentlich bleibt’s auch dabei…

Ansonsten heißt es, nochmal schnell schick an der Isar brunchen, bevor sich die im Zuge des Umbaus eh schon sehr verschlankte Karte noch weiter einschränken muss!

Neuer stylisher Name übrigens, der den entsprechenden neuen Schick gewohnt münchnerisch nach norditalienischer Manier widerspiegelt: Fugazi No. 15.

Hier geht’s zum ursprünglichen Eintrag bzw. der Verlinkung zum Zoozie’z-Beitrag von „FrühstückMuc“, den ich bis auf Weiteres erst einmal unverändert stehen lasse… wer weiß schon, was als Nächstes passiert in der wilden Gastro-Szene. 🙂

Die Terrasse des ehemaligen Zoozie'z soll erhalten bleiben.

Die Terrasse des ehemaligen Zoozie’z soll erhalten bleiben.

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Die Gala gibt Frühstücksempfehlungen – ein kleiner, feiner Überblick über sonnige Locations

Die Gala hat einen hübschen Überblick über die angesagtesten und chilligsten Frühstückslocations veröffentlicht. Mit dabei natürlich auch Empfehlungen von SzeneMuc inkl. Foto-Credentials! Wir freuen uns und ihr schaut euch die Locations am nächsten sonnigen WE mal an, denn bei allen kann man auch draußen schlemmen!

Hier gehts zum Beitrag der Gala.

Sonntagsbrunch im Bachmaier Hofbräu – jetzt auch mit Bier zum selber zapfen und Prosecco inklusive!

Logo_BachmaierDer Brunch im Bachmaier Hofbräu ist legendär: Hier kann man nicht nur in zünftiger Wirtshausatmosphäre mit einem Touch noblem Schwabinger „Chi-chi“ herrlich schlemmen und sich von Frühstück (Müsli, Brot, Käse, Wurst, Marmelade……..) über bayerisches Lunch (Braten, Knödel, Weißwurst & Co.) bis zum Dessert (sehr fein die selbstgebackenen Kuchen) ordentlich durchfuttern, sondern neuerdings auch das in München zu einem g’scheiten Sonntagsfrühstück übliche Bier zum Frühschoppen selbst zapfen oder alternativ gleich zum Prosecco greifen, ohne den am Wochenende zumindest bei den meisten Schwabinger Mädels ja sowieso nix geht. 🙂

Ein Highlight bei diesem Brunch ist übrigens auch das Live-Cooking. Man kann sich seine Rühr-, Spiegel-, sonstige Eier oder das Omelette live mit diversen Zutaten und Kräutern nach Wunsch frisch zubereiten lassen. Und dieser „Eier-Koch“ ist wirklich ein Mann vom Fach – sehr lecker!

Da lässt sich der Hugo tatsächlich nicht lumpen und holt unter steigendem Konkurrenzdruck, was die Vielfalt und Möglichkeiten an Brunch-Buffets angeht, mal wieder die Platzhirschkeule raus. Dafür lieben wir ihn – und sein Lokal – und Schwabing – und überhaupt…

Also, ich habe hier noch nie etwas zu meckern gehabt und kann den Sonntagsbrunch ohne Weiteres weiter empfehlen. Der einzige Makel ist vielleicht das nicht vorhandene WLAN, das ja mittlerweile in stark frequentierten Lokalen zum Standard-Repertoire gehören sollte.

Hier findet ihr meinen ausführlicheren Artikel zum Brunch im Bachmaier Hofbräu.

Und hier gehts direkt zur Website vom „BH“ (ein Wortspiel, das ganz im Sinne von Hugo wäre)…

Guten Hunger!

Kosten Brunch: 19,90 EUR p. P.
Wann? Sonntags, 10-15 Uhr

Neues Backspielhaus bringt Italien nach Bogenhausen: Willkommen im „Farina Zero Zero“

Der neue Backspielhaus-Ableger „Farina Zero Zero“ in der Mauerkircherstr. 2, direkt hinterm Englischen Garten auf dem Weg ins schöne Bogenhausen, geht den italienischen Weg – und damit ab vom üblichen Backspielhaus-Kurs. Neben den berühmt leckeren Kuchen, Teilchen, sonstigen Schmankerln und leckerem Milchkaffee zum Mitnehmen legt die neue Depandence den Schwerpunkt eher auf Brot in seiner flachsten Form – auf Pizza – sowie Pasta, um das italienische Flair entsprechend abzurunden.

Na, es bleibt abzuwarten, ob das die typische Zielgruppe auch annimmt oder selbige um Freunde der italienischen Genüsse erweitert werden kann. Ausreichend italienische Restaurants gibt es in München ja bekannterweise… Ich persönlich sehe dieses Konzept unter dem alten Namen (noch) nicht als besonders vielversprechend, da es das äußerst beliebte und szenige Frühstücksimage mehr schädigen könnte als das Geschäft anzukurbeln, aber warten wir ab, was passiert.

Nur zu oft haben wir in den letzten Jahren die Schließung einer Backspielhaus-Filiale mit gleichzeitiger Öffnung in einem anderen Stadtviertel miterleben dürfen. Offenbar wird alles und überall mal ausprobiert – es bleibt zu wünschen, dass die Bogenhausener genug Zeit haben, sich ausgiebig an den Schmankerln um die Ecke zu erfreuen. Die Lage ist ja nicht allzu schlecht gewählt. 🙂

Einen schönen Überblick zum neuen Lokal gibt’s u. a. von „Exklusiv München“.

Zum szenemuc-Überblick zu den Backspielhäusern in München geht’s hier lang.

Das neue Backspielhaus in Bogenhausen

Das neue Backspielhaus in Bogenhausen

Endlich wieder draußen frühstücken!

(© blog.muenchen.de)

(© blog.muenchen.de)

Sun is shining! Jawoll, der Frühling ist da – heute sogar hochoffiziell, verrät mir mein Kalender.

Es wurde Zeit – und zwar nicht nur für gute Laune, blühende Bäume, Joggen ohne Mütze und Schal – nein, vor allem wegen dem gemütlichen Frühstück an frischer Luft ohne Erfrierungserscheinungen. Das Quecksilber steigt unaufhörlich – mit kleinen Schwankungen in between natürlich, leider – und nun suchen sich die Schlemmermäuler so allmählich wieder ihre sonnigsten Frühstücksecken, die es gilt, gerade am Wochenende rechtzeitig zu besetzen. Ab 11 Uhr ist dann an den Hot Spots gern Schicht im Schacht und man kann nur noch zum Picknick in den Englischen Garten eilen…

Somit folgt an dieser Stelle der alljährliche, offizielle Auftakt zum Thema: Draußen frühstücken! Hurra, wie habe ich mich darauf gefreut, endlich wieder ein Update meines Lieblings-Blog-Themas publizieren zu dürfen… 🙂

Und übrigens: Reservierungen sind für „draußen“ in den meisten Lokalen nicht möglich, daher einfach mal versuchen, etwas zeitiger aus dem Bett zu klettern und den tollsten Sonnenplatz im Lieblingscafé rasch noch abzugreifen!

Hier geht’s zum Überblick für die Top Locations 2015!

Wo gibt es noch echte Bäckereien?

Wer kennt es nicht – in eine Bäckerei zu gehen, den Duft des frischen Brots, die leckeren Teilchen in der Auslage, das gekaufte Brot daheim, knackig frisch, anzuschneiden und der unvergleichliche Geschmack von Frischgebackenem zu genießen. Der Gang in eine Bäckerei ist nach wie vor unverzichtbar für die meisten Deutschen. Allerdings kommen durch die Supermärkte immer mehr Konkurrenten auf den Markt, die allerdings bei Weitem dem guten alten Bäckereihandwerk nicht das Wasser reichen können. Fertige Teilchen werden zu Aldi, Lidl & Co. geliefert und dort in der Hinterzimmer-Backstube fertig gebacken. Allerdings tragen diese den Namen „Backstube“ völlig zu Unrecht. Zum Handwerk gehört viel mehr als nur Teigfladen aufbacken und in hübsche Auslagen legen. Backen ist nach wie vor eine hohe Kunst, auch wenn viele das nicht glauben mögen.

Hofpfisterei - Hier wird noch in alter Tradition gebacken

Hofpfisterei – Hier wird noch in alter Tradition gebacken

Ich habe den Backvorgang verschiedenster Brote und Teilchen häufig miterlebt, ist doch auch mein Vater vom Ursprung her gelernter Bäcker und Konditor. Er wechselte zwar zwischenzeitlich seinen Beruf, allerdings kam er von seiner Leidenschaft – des Backens – nie wirklich weg und zaubert noch heute hobbymäßig fabelhafte Brote, Teilchen und Kuchen in der eigens gebastelten kleinen Bäckerei in der alten Scheune meines Elternhauses. Der Duft, der mich dort empfängt, wenn ich auf Heimatbesuch meine Vater beim Backen erwische, ist unvergleichlich und weckt zahlreiche Kindheitserinnerungen. Der Geschmack eines frischen Brotes kann mit nichts verglichen werden – schon gar nicht mit den fertigen Broten und Teilchen, die man sich in diversen Supermärkten oder SB-Bäckereien heute gegen kleines Geld an fast jeder Ecke kaufen kann.

Jedoch schauen die meisten Leute auf den Geldbeutel, was bereits zu einem Massensterben der „echten“ Bäckereien geführt hat. Man findet kaum noch Backstuben, die wirklich das alte Handwerk verstehen und auch ausüben. Das echte Handwerk wird immer seltener, so dass diverse Food-Blogs das sogar als Attraktion anpreisen, z. B. Petra von „ Der Mut anderer“ über die Backstube „Knapp & Wenig“ in München.

Das Zeit-Magazin hat sich dieser Problematik in größerem Umfang angenommen und eine Umfrage unter 15.000 Deutschen durchgeführt, die ihre Lieblingsbäckereien, die noch das alte Handwerk beherrschen und auch ausüben, nennen und bewerten sollen. Heraus kam eine handliche Übersicht über die deutschlandweit authentischsten Bäckereien.

Der Überblick ist zwar nicht ganz vollständig und der ein oder andere wird vielleicht „seine“ Bäckerei vermissen, aber ich finde, die Landkarte der deutschlandweit besten Bäckereien ist sehr übersichtlich und informativ und stellt durchaus einen „gesunden“ Fahrplan durch die Städte für all diejenigen dar, die auf gutes, echtes und gesundes Brot und Gebäck gesteigerten Wert legen.

Skurrile Statistiken der Wiesn 2014 und Reservierungstipps für 2015

© abendzeitung-muenchen.de

© abendzeitung-muenchen.de

Die Wiesn-Hendl sind gerade verdaut und der süße Kater in ausreichend weiter Entfernung, um allmählich wieder das ein oder andere Helle an den letzten Biergartennachmittagen genießen zu können. Doch der echte Münchner oder selbsternannte Wiesn-Kenner weiß – lange ausruhen „is nich“… bereits in einigen Wochen denkt der gemeine Wiesn-Fan bereits wieder an die Reservierungen für das kommende Jahr.

Gut, vor dem Start des neuen Jahres geht selbst bei den großen und sehr beliebten Zelten nicht viel und Reservierung sind noch gar nicht möglich. Aber das Jahr ist erfahrungsgemäß schneller rum als einem lieb ist und bereits nach Auskurieren des Silvesterkaters kann man schon einmal starten, sich auf den Homepages der üblichen Verdächtigen umzusehen.

Bleiben wir aber erstmal bei den allgemeinen Fakten und einer kleinen Auswertung des gerade erst halbwegs verdauten Oktoberfests, dass heuer allerdings nicht gerade sämtliche Rekorde gebrochen hat. Mag vielleicht auch am eher bescheidenen Wetter gelegen haben.

Skurrilles, nutzloses Wissen, unfassbare Fakten – Wiesn eben…

© oktoberfest-live.de

© oktoberfest-live.de

Heuer kamen rund 6,3 Millionen Menschen zum größten Volksfest der Welt auf die Theresienwiese, etwas weniger als im Vorjahr. Interessant auch die Bemerkung auf oktoberfest.de, dass eine gewisse „Entschleunigung“ stattgefunden hat. Es ging entspannter zur Sache als in den Vorjahren, es wurde mehr geschlendert und in Ruhe die Stimmung genossen. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die „Oide Wiesn“, die ursprünglich 2010 zur Jubiläums-Wiesn eingeführt wurde und aufgrund des starken Zuspruchs der Besucher fortan jährlich stattfindet – allerdings im Wechsel mit dem Landwirtschaftsfest, das alle vier Jahre eben jenen Teil der Wiesn für sich beansprucht.Hier kann man dem Standard-Touri-Sauf-Trubel ziemlich gut entkommen, mit Familie & Co. einen eher gediegenen Nachmittag oder Abend verbringen und für nur 3 EUR Eintritt Fahrgeschäfte im historischen Stil – also eher für die Kids – ohne oder mit wenig Zuzahlung unbegrenzt fahren und sich dabei über freie Plätze in Biergärten und Zelten freuen.

Wieviele Liter Bier werden im Schnitt getrunken? Wieviele Fahrgeschäfte gibt es? Wie groß ist die Wiesn eigentlich? Und gibt es überhaupt noch Raucherzelte? Diese und weitere interessante Fakten könnt ihr in recht übersichtlicher Form z. B. auf wiesnportal.de oder auch oktoberfest-live.de nachlesen. Einen besonders hübschen Überblick – sozusagen eine interaktive Infografik – über Daten und Fakten zur Wiesn hat ebookers online gestellt. Meiner Meinung nach eine sehr nette Idee für Zuagroase, Touristen und sonstige Neulinge auf dem Planeten Oktoberfest. Hier geht es zur Grafik.

© abendblatt.de

© abendblatt.de

Diese enthüllt, dass z. B. während der Wiesn 2013 stolze 600 Führerscheine abgenommen wurden (man mag sich nicht vorstellen, welche Geschichten dahinterstecken 🙂 ) oder sage und schreibe 226.000 Personen dabei erwischt wurden, wie sie einen Bierkrug stehlen wollten. Gut, als Tourist würde ich das wohl auch versuchen oder mir denken „Bei dem Preis, muss doch der Krug inklusive sein!“ 😀

Auch die Süddeutsche Zeitung kann sich dem After-Wiesn-Trubel und der allzu witzigen Auswerterei nicht entziehen und hat – ganz im modernen Stil – eine ebenfalls umfangreiche und hübsche Infografik zu sämtliche aberwitzigen Fakten der Wiesn 2014 veröffentlicht.Demnach mussten z. B. genau 3.603 Menschen medizinisch behandelt werden, 36 Mal kam es zu Prügeleien mit Maßkrügen. 681 Besucher erlitten eine Alkoholvergiftung, der erste Patient mit dieser Diagnose wurde exakt 125 Minuten nach dem initialen Fassanstich eingeliefert. Während der gesamten 15 Tage der Wiesn lag der Stromverbrauch bei knapp 3 Millionen Kilowattstunden. Das Wiesn-Fundbüro meldete übrigens u.a. zwei Eheringe, ein iPhone 6, 230 Brillen und 900 Ausweise, die ihren Besitzer suchen.

© sueddeutsche.de

© sueddeutsche.de

Jetzt schon an 2015 denken!

Aber zurück zum Ausgangsthema: Nach der Wiesn ist vor der Wiesn! Also, setzt euch einen Reminder, stellt den Wecker, sagt allen Freunden Bescheid … ab Anfang 2015 geht’s wieder los mit der Reservierungsschlacht, dem Bitten & Betteln bei sämtlichen Zelten und unzähligen erfolglosen Versuchen, sich über irgendwelche Online-Portale einigermaßen bezahlbare Tickets zu sichern. Eines kann ich aus Erfahrung heraus auf jeden Fall als Empfehlung weitergeben: Solltet ihr auf der Suche nach einem Tisch am Wochenende und/oder am Abend sein, einfach überall rechtzeitig anfragen und unbedingt die Anweisungen auf den Websites der Wiesn-Zelte einhalten! Sie danken euch tausend Anrufe und E-Mails nicht – ganz im Gegenteil.

Also, hartnäckig sein und es im Zweifel jedes Jahr immer wieder neu versuchen. Das hat dem ein oder anderen schonmal eine hübsche Option auf einen Tisch am Samstagabend beschert, der dann einem bei rechtzeitiger Anfrage quasi jedes Jahr wieder zur Verfügung steht.

Übrigens, wer flexibel ist kann auch am Wochenende immer sehr gut eine Nachmittags- oder Abendreservierung in den kleinen Zelten bekommen. Einfach nachfragen und sich die niedlichen Büdchen einfach mal ansehen. Die Stimmung ist oft nicht minder lustig, es gibt ebenfalls Live-Bands und es ist am Ende sogar viel gemütlicher – zudem entfallen ultralange Schlangen vor den Damentoiletten. 🙂

www.oktoberfest.de hat alle Infos zu Zelten, Reservierungen & Co.

http://www.oktoberfest.de hat alle Infos zu Zelten, Reservierungen & Co.

Eine der übersichtlichsten besten Seiten, um sich über vorhandene Zelte und Reservierungsregularien zu informieren ist oktoberfest.de. Klickt euch in die Unterseite der Zelte rein und dort findet ihr schon sämtliche Informationen. Es wird nicht ausbleiben, auf die separaten Websites zu gehen und dort immer wieder mal reinzuschauen, ob denn bereits reserviert werden kann – leider gibt es keinen einheitlichen „Starttermin“. Ein bisschen Mühe ist also notwendig, kann sich aber wirklich auszahlen!