Ja mei, is des schee… Frühstücks-Schmankerl im Kaisergarten

Kaisergarten von außen

Kaisergarten von außen

Auf geht’s in den Wiesn-Endspurt, der die Münchner noch einmal mitsamt Touri-Massen auf die Festwiese treibt, um dann am Sonntagabend in bierseeliger Wunderkerzen-Stimmung das letzte Licht auszumachen und auch direkt die Reservierungen für 2016 allmählich in Angriff zu nehmen. Was uns nun aber besonders freut ist das großartige Wetter, dass uns heuer zur 5. Münchner Jahreszeit beschert wurde. Sonne satt und wenig Regen – also im Vergleich – und so bleibt das auch noch bis sich die Wiesn-Wirte wieder verabschieden.

Kaisergarten

Kaisergarten

Was also liegt näher, als den zünftigen Wiesn-Endspurt-Brunch oder das leckere Katerfrühstück in der Oktobersonne zu genießen. Am besten natürlich schön im Biergarten – leider nur bieten die wenigsten Wirtshäuser auch ein Frühstück an, außer natürlich das obligatorische Weißwurstfrühstück. Wer es etwas umfangreicher mag, geht in den Schwabinger Kaisergarten.

Im kleinen aber sehr gemütlichen Biergarten sitzen die Schwabinger und (eher wenige) Touris bereits im Frühling übereinander – nämlich, sobald die Sonne zum draußen sitzen einlädt und sich keiner mehr in dunklen Hütten aufhalten möchte. Die Sonnenplätze werden so manches Jahr schon im Februar bei gemütlich frösteligen 5-8 Grad rar… Ja, das ist der Kaisergarten.

Frühstück am Wochenende von 10-16 Uhr – Bayerische Gemütlichkeit inklusive

"Frühstück für Zwei" im Kaisergarten

„Frühstück für Zwei“ im Kaisergarten

Die Frühstückskarte bietet so einige Highlights, da muss man sich dann doch erstmal entscheiden. Das taten wir dann kurzerhand mit dem „Frühstück für 2“, da ist dann gewissermaßen alles dabei. Großartig, lecker, frisch, was warm sein sollte war warm und vice versa. 😉 Insgesamt ziemlich lecker. Auch der Milchkaffee macht Lust auf mehr, da wird doch gern nachbestellt.

Außerdem hatten wir ausreichend Platz für unsere tausend Teller, Tassen, Sektgläser, Sonnenbrillen, Wochenendzeitung etc. pp., da am Vormittag noch nicht viel im Kaisergarten los ist – der gemeine Besucher wird gegen Nachmittag/Abend von den eher deftigen Standard-Schmankerln und der Bier-Maß angelockt und sitzt dann auch gern bis ultimo. Das ist natürlich gut für uns, so nahmen wir gleich mal zwei Tische gleichzeitig in Beschlag und flanierten ein wenig länger als geplant.

Der Service ist – das kannte ich aber schon aus meinen zahlreichen abendlichen Besuchen – sehr freundlich und flink. Wenn die Hütte am Abend oder bei Fußballhighlights qualmt und die Leute zu 10t auf einer 6er-Bank hocken, dann kann das mit dem Service auch mal ein paar Minuten länger dauern, aber unfreundlich oder unaufmerksam habe ich die Mädels und Jungs dort noch nie erlebt.

Der Kaiserschmarrn ist zum Niederknien... :)

Der Kaiserschmarrn ist zum Niederknien… 🙂

Neben den Frühstückshighlights gibt es natürlich auch die üblichen bayerischen Schmankerl, die so jeder Biergarten bietet – allerdings meiner Meinung nach den nahezu allerbesten Kaiserschmarrn der Stadt. Ich habe innerhalb der Stadtgrenzen jedenfalls noch keinen besseren gegessen. Da lohnt es sich auch, 45-60 Min. darauf warten zu müssen (kein Witz).

Münchner Szene zwischen Hipster und bayerischer Tradition

Was die Gäste im Kaisergarten betrifft trifft man dort gern und häufig unsere Schwabinger Stereotype „Schicki & Micki“, die sich hier gern mit Porsche, Gucci-Schuhen und Vuitton-Tasche sehen lassen und dann der pseudo-normalen und „urmenschlichen“ Lebensfreude frönen, auf hohem Niveau jammern und gleichzeitig den total gestressten Gutmenschen geben. Naja, da mag der ein oder andere drüber schimpfen, ich finde, das gehört irgendwie dazu und freue mich über meine Münchner Grantler, hochnäsigen Studenten, Schwabinger Originale und angeheiratete Botox-Olga‘s auf einem Haufen. Was wäre ein Biergartenausflug ohne ausführliche Sozialstudien? 😉

Biergarten im Kaisergarten

Biergarten im Kaisergarten

Die Einheimischen haben hier so ziemlich die Hoheit, bleibt der urgemütliche Biergarten, versteckt in der ruhigen Kaiserstraße, einigermaßen vom Standard-Touristengewühle verschont. Daher ist alles a weng schicker, aber der Gemütlichkeit tut das keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil, es geht ruhiger, uriger, münchnerischer zur Sache. Herrlich selbstzufrieden und mit dem guten Gewissen, alles richtig gemacht zu haben, macht es sich das eher junge Publikum gern in jeder freien Minute hier gemütlich, um am Ende gleich mehrere Stunde im Garten zu hocken und ein Weißbier nach dem anderen zu trinken. Ich kann’s verstehen…

Innenbereich Kaisergarten

Innenbereich Kaisergarten

Hier trifft man die Hipster übrigens gern in ihren feschen Trachten an, die sie sonst fast nur noch zur Wiesn auspacken. Die Verbindung aus Münchner Schick und bayerischer Tradition gelingt hier ganz gut, wobei natürlich die obligatorische Ray-Ban zur halb an den Knien hängenden Hirschledernen auch nicht immer eine Augenfreude ist… 🙂

Summa summarum…

… eine großartige Location mit Spitzen-Schmankerln, perfekter Gemütlichkeit, entspannten Leuten und einem flotten Service. Preislich etwas höher angesiedelt, geht man nicht unbedingt bei jeder Gelegenheit hierher, aber für einen entspannten Biergartenausflug in netter Runde oder eine kleine gemütliche Feier im Sommer ist das die perfekte Location.

Übrigens: Es gibt hier keinen SB-Bereich, also auch im Biergarten herrscht ausschließlich KEINE Selbstverpflegung.

Kaisergarten
Kaiserstr. 34
80801 München
Tel. 34 02 02 03

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Für alle Isarfrühstücker: Das legendäre Zoozie’z wurde zum schicken Italiener….

…. aber laut eigener Aussage (siehe SZ Online-Artikel von heute, den 16.6.15) bleibt das bekannt umfangreiche Frühstück und der Wochenendbrunch erhalten. Puh! Nochmal Glück gehabt! 😉 Hoffentlich bleibt’s auch dabei…

Ansonsten heißt es, nochmal schnell schick an der Isar brunchen, bevor sich die im Zuge des Umbaus eh schon sehr verschlankte Karte noch weiter einschränken muss!

Neuer stylisher Name übrigens, der den entsprechenden neuen Schick gewohnt münchnerisch nach norditalienischer Manier widerspiegelt: Fugazi No. 15.

Hier geht’s zum ursprünglichen Eintrag bzw. der Verlinkung zum Zoozie’z-Beitrag von „FrühstückMuc“, den ich bis auf Weiteres erst einmal unverändert stehen lasse… wer weiß schon, was als Nächstes passiert in der wilden Gastro-Szene. 🙂

Die Terrasse des ehemaligen Zoozie'z soll erhalten bleiben.

Die Terrasse des ehemaligen Zoozie’z soll erhalten bleiben.

Hier kommt die Açai-Beere! Açai..was??

© szenemuc

© szenemuc

Bevor ihr euch jetzt gänzlich dumm fühlt und eilig umeinander-googelt was das Zeug hält – hier eine fixe, kleine Erklärung für die Unwissenden unter euch: Die Açai-Beere ist eine etwas herb schmeckende Frucht aus Brasilien, hat – natürlich – bereits die US-Gastronomie erobert, und schwappt seitdem unaufhörlich über den Teich zu uns rüber. Das kleine Früchtchen soll für ein stärkeres Immunsystem und mehr Energie sorgen. Also alles, was gut ist. Ganz ehrlich, ich musste mich auch erstmal informieren, was genau es denn mit diesem Trend-Food wieder auf sich hat… am Ende war ich aber froh, den neugierigen Abstecher ins Daddy Longlegs gemacht zu haben!

Açai Bowls geben auf jeden Fall 'ne Menge Energie für den Tag.

Açai Bowls geben auf jeden Fall ’ne Menge Energie für den Tag.

Im „DL“ kann man sich den besagten Energieschub ganztägig in Form von Smoothies oder Müslis geben. Für die ganz Süßen unter uns gibt’s auch herrlich fluffige, leckere Tartes, Kuchen und sonstige Schweinereien und wer es deftiger mag greift zu den frischgemachten Quesadilla, z. B. mit Ziegenkäse und Rucola. Ein Traum – lecker und frisch gemacht!

Die Quesadillas sind frisch gemacht und kommen mit wechselnden Inhalten daher...

Die Quesadillas sind frisch gemacht und kommen mit wechselnden Inhalten daher…

Die Location ist übrigens generell etwas sehr Spezielles – im positiven Sinne. Direkt vor dem Fenster (guckt euch das bei Interesse auch auf der Homepage vom DL mal an, die Fotos geben einen noch besseren Einblick) kann man in Stühlen sitzen, die von der Decke hängen. Ingesamt also eine recht bunte, coole, hippe Location, die auch so sehr gut – eigentlich noch besser – ins Glockenbachviertel gepasst hätte…

Gesund und lecker?

Der Schokokuchen ist Schoko pur - mehr geht dann nicht mehr! :D

Saulecker – die selbstgemachten Kuchen!

Die Inhaberin, Maren Weber – studierte Sportwissenschaftlerin, macht ihr Hobby zum Beruf (oder umgekehrt?) und vereint Gesundes mit Leckerem – soweit es in ihrem kleinen Café zwischen Industrielampen-Chick und Milchladen-Ambiente auf kleinem Raum überhaupt möglich ist. Es ist nämlich zwar sehr gemütlich hier aber doch einigermaßen beengt. Wenn 3-4 Grüppchen hier eintrudeln, ist der Laden schon voll. Aber das macht’s am Ende auch so entspannt.

So geht man zwischendrin immer mal wieder zum Tresen – hier herrscht Selbstbedienung – und bestellt rasch mal ‚was nach ohne lange Wartezeiten – natürlich nicht ganz ohne Reue, denn z.B. der Schokokuchen ist garantiert nicht für die schlanke Linie, wenn auch noch soviel Zucker gegen Stevia ersetzt wurde – ich hab den jedenfalls nicht geschafft. 🙂

© szenemuc

© szenemuc

Egal – der kleine bunte Laden ist einen Besuch wert. Zwar nicht zum Mega-Frühstück oder für den Ausflug zu Kaffee & Kuchen, wenn Oma zu Besuch kommt… aber doch ein nettes Pausenplatzerl für den Sojamilchkaffee mit Stevia-Teilchen und Getreide-Quesadilla mit Käse vom Bauern und Rucola vom Markt – alles rein bio. 😉 Das schmeckt man aber auch!

Daddy Longlegs postet auf Facebook regelmäßig News zu Specials, neuen Leckerein, Events etc. pp.. Schaut mal rein! Hier könnt ihr auch noch Einiges nebenher lernen über die Acai- und sonstigen Wunderbeeren, die gerade hip sind und was man damit anstellen kann.

© szenemuc

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Ach ja, last but not least: Die Frage, die euch wohl bereits seit Beginn des Artikels unter den Nägeln brannte: Wo kommt der Name „Daddy Longlegs“ eigentlich her? Also, ich vergaß leider zu fragen und auch andere Blogs oder die eigene Website vom Café verrät nicht die Geschichte hinterm Namen, der einiges an Interpretationsspielraum lässt (siehe Wikipedia).

Dieser Fauxpas wird natürlich alsbald bereinigt, spätestens beim nächsten Sonntagsspaziergang durch Maxvorstadt werde ich die Studentinnen hinterm Tresen (die übrigens sehr nett und aufmerksam sind) noch einmal explizit nerven. Solltet ihr besser Bescheid wissen, bitte die Kommentarfunktion unten nutzen – ich freue mich übrigens generell über möglichst viel Feedback und weiteren Tipps und Empfehlungen! 😉

Daddy Longlegs
Barerstr. 42
80799 München

Die Gala gibt Frühstücksempfehlungen – ein kleiner, feiner Überblick über sonnige Locations

Die Gala hat einen hübschen Überblick über die angesagtesten und chilligsten Frühstückslocations veröffentlicht. Mit dabei natürlich auch Empfehlungen von SzeneMuc inkl. Foto-Credentials! Wir freuen uns und ihr schaut euch die Locations am nächsten sonnigen WE mal an, denn bei allen kann man auch draußen schlemmen!

Hier gehts zum Beitrag der Gala.

Sonntagsbrunch im Bachmaier Hofbräu – jetzt auch mit Bier zum selber zapfen und Prosecco inklusive!

Logo_BachmaierDer Brunch im Bachmaier Hofbräu ist legendär: Hier kann man nicht nur in zünftiger Wirtshausatmosphäre mit einem Touch noblem Schwabinger „Chi-chi“ herrlich schlemmen und sich von Frühstück (Müsli, Brot, Käse, Wurst, Marmelade……..) über bayerisches Lunch (Braten, Knödel, Weißwurst & Co.) bis zum Dessert (sehr fein die selbstgebackenen Kuchen) ordentlich durchfuttern, sondern neuerdings auch das in München zu einem g’scheiten Sonntagsfrühstück übliche Bier zum Frühschoppen selbst zapfen oder alternativ gleich zum Prosecco greifen, ohne den am Wochenende zumindest bei den meisten Schwabinger Mädels ja sowieso nix geht. 🙂

Ein Highlight bei diesem Brunch ist übrigens auch das Live-Cooking. Man kann sich seine Rühr-, Spiegel-, sonstige Eier oder das Omelette live mit diversen Zutaten und Kräutern nach Wunsch frisch zubereiten lassen. Und dieser „Eier-Koch“ ist wirklich ein Mann vom Fach – sehr lecker!

Da lässt sich der Hugo tatsächlich nicht lumpen und holt unter steigendem Konkurrenzdruck, was die Vielfalt und Möglichkeiten an Brunch-Buffets angeht, mal wieder die Platzhirschkeule raus. Dafür lieben wir ihn – und sein Lokal – und Schwabing – und überhaupt…

Also, ich habe hier noch nie etwas zu meckern gehabt und kann den Sonntagsbrunch ohne Weiteres weiter empfehlen. Der einzige Makel ist vielleicht das nicht vorhandene WLAN, das ja mittlerweile in stark frequentierten Lokalen zum Standard-Repertoire gehören sollte.

Hier findet ihr meinen ausführlicheren Artikel zum Brunch im Bachmaier Hofbräu.

Und hier gehts direkt zur Website vom „BH“ (ein Wortspiel, das ganz im Sinne von Hugo wäre)…

Guten Hunger!

Kosten Brunch: 19,90 EUR p. P.
Wann? Sonntags, 10-15 Uhr

Neues Backspielhaus bringt Italien nach Bogenhausen: Willkommen im „Farina Zero Zero“

Der neue Backspielhaus-Ableger „Farina Zero Zero“ in der Mauerkircherstr. 2, direkt hinterm Englischen Garten auf dem Weg ins schöne Bogenhausen, geht den italienischen Weg – und damit ab vom üblichen Backspielhaus-Kurs. Neben den berühmt leckeren Kuchen, Teilchen, sonstigen Schmankerln und leckerem Milchkaffee zum Mitnehmen legt die neue Depandence den Schwerpunkt eher auf Brot in seiner flachsten Form – auf Pizza – sowie Pasta, um das italienische Flair entsprechend abzurunden.

Na, es bleibt abzuwarten, ob das die typische Zielgruppe auch annimmt oder selbige um Freunde der italienischen Genüsse erweitert werden kann. Ausreichend italienische Restaurants gibt es in München ja bekannterweise… Ich persönlich sehe dieses Konzept unter dem alten Namen (noch) nicht als besonders vielversprechend, da es das äußerst beliebte und szenige Frühstücksimage mehr schädigen könnte als das Geschäft anzukurbeln, aber warten wir ab, was passiert.

Nur zu oft haben wir in den letzten Jahren die Schließung einer Backspielhaus-Filiale mit gleichzeitiger Öffnung in einem anderen Stadtviertel miterleben dürfen. Offenbar wird alles und überall mal ausprobiert – es bleibt zu wünschen, dass die Bogenhausener genug Zeit haben, sich ausgiebig an den Schmankerln um die Ecke zu erfreuen. Die Lage ist ja nicht allzu schlecht gewählt. 🙂

Einen schönen Überblick zum neuen Lokal gibt’s u. a. von „Exklusiv München“.

Zum szenemuc-Überblick zu den Backspielhäusern in München geht’s hier lang.

Das neue Backspielhaus in Bogenhausen

Das neue Backspielhaus in Bogenhausen

Herrlich flanieren und gut schlemmen direkt am bunten Gärtnerplatz

© szenemuc

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Das Restaurant Cotidiano ist eigentlich eher ein nettes Café – sehr nett sogar. Schon beim Vorbeischlendern zwingt einen die Terrasse – gerade jetzt im Frühling und in großen Schritten herannahenden Sommer – direkt am Gärtnerplatz quasi dazu, sich hier mal für ein Weilchen niederzulassen und die Sonne zu genießen. Geht man in den Innenbereich, wird man auch recht positiv überrascht:

© szenemuc

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Frischgebackene Tartes, Muffins und Brote stehen lecker duftend neben der großen Theke, die soviele leckere Kuchen präsentiert, dass man sich sowieso nicht entscheiden kann. Die Sitzbereiche im Inneren sind gemütlich und nicht zu eng gestellt – aber vor allem am Wochenende richtig gut besucht. Also heißt es auch hier wieder: rechtzeitig aufstehen zum Wochenendfrühstück oder drinnen reservieren.

Auswahl

Italienisches Frühstück und Baskisches Frühstück à la Cotidiano

Italienisches Frühstück und Baskisches Frühstück à la Cotidiano

Die Frühstückskarte (siehe Bild oder hier bietet eine ordentliche Auswahl für so ziemlich jeden Geschmack. Neben vorbereiteten Frühstückstellern kann man seine Rühreier, Croissants, Wurst & Käse natürlich auch separat bestellen.

Wir entschieden uns an diesem sonnigen Samstag-Spätvormittag für die faule Variante – vorgefertigte, leckere Teller: Das „Italienische Frühstück“ mit Honigmelone, Serranoschinken, Ziegenkäse sowie 1 Glas frisch gepresstem O-Saft für 17 EUR sowie das „Baskische Frühstück“ mit Rührei und gegrillter Paprika und Chorizo auf halbem Baguette für 7,50 EUR.

Die italienische Variante schlägt mit 17 EUR ordentlich zu Buche, dafür ist aber wirklich ausreichend Schinken und ein wenig zuviel Ziegenkäse auf dem Teller. Der versprochene Brotkorb kam leider irgendwie nicht bei uns am Tisch an. Von der Portion an sich ist man aber gut satt, auch wenn es auf den ersten Blick so gar nicht wirkt. Das Baguette mit Rührei ist auch eine gute Portion, aber preislich viel weiter unten angesiedelt, weil einfachste Zutaten verwendet werden. Allerdings werden die Baguettes ofenfrisch im Haus gebacken und sind daher besonders frisch und lecker.

© szenemuc

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Dazu bestellten wir als süßen Abschluss noch ein leckeres Croissant, auch die sind ofenfrisch. Fazit also: die Frische macht’s! Viele Zutaten – auch und insbesondere die süßen Teilchen, Kuchen und Tartes – sind hausgemacht und werden ofenfrisch zum Frühstück oder am Tresen zum Mitnehmen verkauft. So gut wie in der nächsten Boulangerie. Jedenfalls erzählen das die Schlangen an Menschen, die anstehen, um die frischen Schweinereien für das Wochenendfrühstück daheim in Massen einkaufen.

Außerdem gibt es noch eine Auswahl an Kaffees, Kaokao und weiteren Tütchen und Töpfchen zum Kaufen und Mitnehmen. Einfach mal reinschauen und sich berieseln lassen…

Service

© szenemuc

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Der Service ist flink, trotz überfülltem Lokal – das sind sie wohl gewohnt. Allerdings wird gern mal etwas vergessen, allein wir mussten 3x ein Croissant bestellen, bis es kam. Und der Brotkorb zum Frühstück wurde auch vergessen. Allerdings sind die Mädels im Service fix und superfreundlich, wenn man sie denn auf diese Dinge aufmerksam macht. Also keine Panik, die wollen nicht ärgern und sind auch nicht besonders schluderig. Bei den Massen an Gästen inner- und außerhalb des Lokals kann man schonmal ein paar Kleinigkeiten vergessen.

Fazit: Sehr gut, sehr lecker, sehr freundlich und vergleichsweise flink geht’s auch. Günstig ist das hier allerdings nicht. Also eher etwas für den längeren und besonderen Samstags- oder Sonntagsausflug zum gemütlichen Frühstück oder zum Mitnehmen für daheim.

Cotidiano
Gärtnerplatz 6
80469 München

http://www.cotidiano.de
Tel. 242 07 86 10

© szenemuc

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Ja mei, is des schee… Schmankerl im Schwabinger Kaisergarten

Kaisergarten von außen

Kaisergarten von außen

Ganz klar – der Kaisergarten im schönen Schwabing ist einer DER Hot Spots, gerade im Sommer. Eigentlich geht es hier viel früher zur Sache, und zwar wenn die ersten Sonnenstrahlen sich blicken lassen, herrscht bereits heilloses Gedränge im kleinen Biergarten. Die Sonnenplätze werden so manches Jahr schon im Februar bei gemütlich frösteligen 5-8 Grad rar… Ja, das ist der Kaisergarten.

Münchner Szene zwischen Hipster und bayerischer Tradition

Der Biergarten

Der Biergarten

Hier treffen sich zwar gern und immer wieder Schicki & Micki – wie andere Gäste von außerhalb (und ich rede auch von anderen Stadtteilen) gern schimpfen – aber natürlich mischt sich, wie in jedem Münchner Biergarten, auch hier alles bunt zusammen. Gut, die Schwabinger haben die Hoheit, bleibt der urgemütliche Biergarten, versteckt in der ruhigen Kaiserstraße, einigermaßen vom Standard-Touristengewühle verschont. Daher ist alles a weng schicker, aber der Gemütlichkeit tut das keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil, es geht ruhiger, uriger, münchnerischer zur Sache. Herrlich selbstzufrieden und mit dem guten Gewissen, alles richtig gemacht zu haben, macht es sich das eher junge Publikum gern in jeder freien Minute hier gemütlich, um am Ende gleich mehrere Stunde im Garten zu hocken und ein Weißbier nach dem anderen zu trinken. Ich kann’s verstehen…

Hier trifft man die Hipster übrigens gern in ihren feschen Trachten an, die sie sonst fast nur noch zur Wiesn auspacken. Die Verbindung aus Münchner Schick und bayerischer Tradition gelingt hier ganz gut, wobei natürlich die obligatorische Ray-Ban zur halb an den Knien hängenden Hirschledernen auch nicht immer eine Augenfreude ist… 🙂

Frühstück jedes Wochenende von 10-16 Uhr

Der Kaiserschmarrn ist zum Niederknien... :)

Der Kaiserschmarrn ist zum Niederknien… 🙂

Es gibt hier die üblichen bayerischen Schmankerl, die so jeder Biergarten bietet – allerdings meiner Meinung nach den nahezu allerbesten Kaiserschmarrn der Stadt. Ich habe innerhalb der Stadtgrenzen jedenfalls noch keinen besseren gegessen. Da lohnt es sich auch, 45-60 Min. darauf warten zu müssen (kein Witz). Ansonsten gibt es auch eine Frühstückskarte, die neben den klassischen Weißwürtsten, Brezn & Bergkäse auch ganz ansehnliche Standard-Variationen aus Müsli, Rühreiern, Brotkorb, Wurst, Käse, Lachs etc. bereit hält.

Ordentliches Schnitzel mit Weißbier... was will man mehr? :)

Ordentliches Schnitzel mit Weißbier… was will man mehr? 🙂

Neben dem Frühstücksangebot (jeden Samstag, Sonntag & Feiertag von 10-16 Uhr) gibt es auf der Standard-Speisekarte natürlich die üblichen Verächtigen à la Krustenbraten, Schnitzel & Co.. Ein Gaumenschmaus hoch 10 für einen entsprechenden Preis. Sparen geht hier eher nicht, dafür kriegt man aber Einiges zurück…

Summa sumarum…

Drinnen ist's auch gemütlich.

Drinnen ist’s auch gemütlich.

… eine großartige Location mit Spitzen-Schmankerln, perfekter Gemütlichkeit, entspannten Leuten und einem flotten Service. Preislich etwas höher angesiedelt, geht man nicht unbedingt jeden Abend hierher, aber für einen entspannten Biergartennachmittag/-abend in netter Runde oder eine kleine gemütliche Feier im Sommer ist das die perfekte Location.

Übrigens: Es gibt hier keinen SB-Bereich, also auch im Biergarten herrscht ausschließlich KEINE Selbstverpflegung. Der Biergarten ist schlichtweg zu klein, um noch einen separaten SB-Bereich einzurichten.

Endlich wieder draußen frühstücken!

(© blog.muenchen.de)

(© blog.muenchen.de)

Sun is shining! Jawoll, der Frühling ist da – heute sogar hochoffiziell, verrät mir mein Kalender.

Es wurde Zeit – und zwar nicht nur für gute Laune, blühende Bäume, Joggen ohne Mütze und Schal – nein, vor allem wegen dem gemütlichen Frühstück an frischer Luft ohne Erfrierungserscheinungen. Das Quecksilber steigt unaufhörlich – mit kleinen Schwankungen in between natürlich, leider – und nun suchen sich die Schlemmermäuler so allmählich wieder ihre sonnigsten Frühstücksecken, die es gilt, gerade am Wochenende rechtzeitig zu besetzen. Ab 11 Uhr ist dann an den Hot Spots gern Schicht im Schacht und man kann nur noch zum Picknick in den Englischen Garten eilen…

Somit folgt an dieser Stelle der alljährliche, offizielle Auftakt zum Thema: Draußen frühstücken! Hurra, wie habe ich mich darauf gefreut, endlich wieder ein Update meines Lieblings-Blog-Themas publizieren zu dürfen… 🙂

Und übrigens: Reservierungen sind für „draußen“ in den meisten Lokalen nicht möglich, daher einfach mal versuchen, etwas zeitiger aus dem Bett zu klettern und den tollsten Sonnenplatz im Lieblingscafé rasch noch abzugreifen!

Hier geht’s zum Überblick für die Top Locations 2015!

Studies auf der Sonnenterrasse und Frühstück bis 23:30 Uhr!

© cadu.de "Wintergarten" im CADU

© cadu.de
„Wintergarten“ im CADU

Groß, hell, gemütlich und mit freundlichem Service – so haben wir bisher unsere eher kürzeren Abstecher ins gute alte C.A.D.U. erlebt. Das „Café an der Uni“ liegt ziemlich praktisch zwischen Odeonsplatz als Eingangstor zur Shopping-Altstadt und dem Siegestor gen Schwabing. Hier führt einen der Weg früher oder später sowieso an dem Bürgersteigabschnitt vorbei, der schlichtweg zu einer recht großzügigen Sonnenterrasse umgebaut wurde.

Draußen flanieren, Porsches beim Auf- und Abbrausen auf der Ludwig- über Leo- und wieder zurück zur Ludwigstraße zugucken, Sozialstudien betreiben und herrlich Sonnenbaden. Noch schöner geht’s eigentlich nur direkt auf der Leopoldstraße, Höhe Münchner Freiheit, wo man aber den Nachteil hat, an Sonnentagen eigentlich gar keinen Platz mehr bekommen zu können, wenn man nicht gerade schon am Morgen selbigen besetzt… 🙂 Das sieht hier schon etwas entspannter aus.

Einfache Speisen zu moderaten Preisen, fix auf den Tisch

© citybasics.de Innenbereich

© citybasics.de
Innenbereich

Das Publikum ist eher locker und unkompliziert – logisch, befinden wir uns in Uni-Nähe und quasi gleich nebenan von der Staatsbibliothek. Da drängt sich das CADU für eine Snack-Pause förmlich auf.

Die Frühstückskarte bietet einen netten Mix an kleineren und größeren Schmankerln zu nicht überzogenen Preisen dafür netten Namen aus der Welt des Wissens… So beglückt uns Einstein (Physik) mit lecker Rührei sowie u. a. Wurst- und Käseteller und Thomas Mann (Literatur) verführt uns mit lecker Bagel und Joghurt mit Früchten. Hingegen bringt uns Sepp Vettel (Schnelligkeit) das Super-Spinatomelette auf den Tisch und Pamela (Luderfrühstück) kuriert mit Räucherlachs und Frischkäse ihren Hangover aus. Und das geht den ganzen Tag lang – genauer gesagt bis 23:30 Uhr! Länger geht wohl nicht in Minga.

© szenemuc Sandwichturm "Goethe Akte"

© szenemuc
Sandwichturm „Goethe Akte“

Die Palette ist vielfältig und natürlich gibt es auch Snacks Baguettes, Pizzen, Salate und weitere Schmankerl im Angebot. Ich versuchte mich, da ich keinen Megahunger hatte, am „Goethe Akt“, also dem Sandwichturm (siehe Bild). War lecker und frisch, hat gemundet und satt gemacht, allerdings sind die Zutaten selbige, die eigentlich jeder Student sowieso im Kühlschrank hat. Also Toast, Käse und Hinterschinken, ein bissal Gurke oder sonstwas Frisches dazu und ein gekochtes Ei. Das kann auch ein abgemagerter Kühlschrank. War jetzt also kein Highlight, aber dafür doch recht lecker und schnell auf dem Tisch.

Ich werde das Lokal im kommenden Sommer hoffentlich sonnenterrassenmäßig entsprechend häufiger aufsuchen können, um mich ein bisschen weiter durch die Angebotspalette zu futtern.

Bis dahin habe ich aber erstmal nichts auszusetzen, außer – natürlich – dass das WLAN mal wieder nicht funktioniert hat (oder überlastet war, wir wissen es nicht). Ist ja nicht ganz unwichtig für den ein oder anderen…

Guten Hunger!

CADU
Ludwigstr. 24
80539 München

Loungiger Sonntagsbrunch zwischen Surfbrett und Kunst

Persönliche Bewertung:  Bewertungen_5 Sterne

Preis Brunch: 19,90 EUR p.P.
Wann? Sonntags, 10-16 Uhr

© szenemuc

© szenemuc

Das Arts ‚n‘ Boards überrascht mit einer enormen Vielfalt beim Brunch und hat parallel dazu eine hübsche Frühstückskarte für die „Eiligen“ oder den Gast mit kleinerem Hunger in petto. Sehr loungige Atmosphäre und ein gemütlicher Biergarten für die wärmere Jahreszeit sorgen dafür, dass man gar nicht mehr gehen möchte. Toller Service und ein Lächeln inklusive.

Der coolste Laden in Schwabing – nicht nur für Hipster

Das Arts ’n‘ Boards ist ja mittlerweile bekannt in der Münchner Gastroszene – hauptsächlich als Hot Spot für die jungen Kreativen und coole Location für den Drink am Abend zwischen Surfbrettern und eigenwilliger Kunst zum Gucken und Kaufen. Der Laden geizt nicht mit Gemütlichkeit und der hohe Chillfaktor zieht mich des Öfteren zum Feierabendbierchen und Snack mit Freunden dorthin (siehe auch meine News vom 22.8.14)

© szenemuc

© szenemuc

Seit letztem Jahr gibt es hier auch ein Brunchbuffet am Sonntag und nun habe auch ich endlich einmal den Weg dorthin zum hochgelobten Wochenendcouch-Frühstück geschafft. Und ich denke, ich kann wohl recht objektiv behaupten, dass die bisherigen Berichte und Fotos aus dem Netz tatsächlich nicht gelogen haben. Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen.

Eines der umfangreichsten Brunch-Buffets in town

© szenemuc

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Für 19,90 EUR p.P. kann man hier alles Schlemmen, was das Frühstücksherz begehrt. Von Müsli und Mini-Pancakes, Croissants und allerlei süßem, fischigem (Lachs) und herzhaftem Belag (große Käse- und Wurstvielfalt) über eine enorme Kuchenvielfalt und Muffins sowie lecker Joghurts und Bircher-Müsli, kleinen Salaten im hübschen Einmachgläschen bis hin zum deftigen Part mit Weißwürsten, Serviettenknödeln, Pasta & Co. kann man hier vom Frühstück direkt zum Mittagessen übergehen… sollte man genügend Platz im Magen dabeihaben. Man müsste in der Tat das Wochenende eher gehungert haben, um am Sonntag hier überhaupt ansatzweise alles durchprobieren zu können. Säfte sind hier auch inklusive, so muss man nur den – auch ziemlich leckeren – Kaffee extra bestellen.

Es gibt natürlich auch „normales Frühstück“ (10:00 bis 16:00 Uhr) – die Karte kann man auf der Homepage online einsehen (wie auch alle weiteren „Tageszeiten“ auf jeweils separaten Speisekarten).

Sehr cosy aber trotzdem mehr Platz für die Gäste als gedacht

© szenemuc

© szenemuc

Von Außen glaubt man es kaum, aber es gibt ausreichend Plätze und sehr chillige Couchecken, die mehr Menschen fassen, als es auf den ersten Blick den Anschein macht. So bekamen wir, trotz erwarteterweiser voller Hütte, ohne Reservierung gegen 12 Uhr spontan einen netten 2er-Tisch am Fenster und haben uns ganz der sonntäglichen Fress- und Wohlfühlorgie hingegeben. Ich denke: Top! Für das Geld bekommt man Einiges geboten, der Service war auch superfreundlich und trotz ordentlichem Gästeeinfalls aufmerksam und flink.

Oh oh… hier gibt’s was zu meckern!

Einziges Manko: Es gibt zwar WLAN – man bekommt einen eigenen Zugang mit Username und Passwort für die Zeit, die man eben vor Ort am Schlemmen ist -, allerdings hat das keine Minute funktioniert. Niemand wusste so recht, warum. Der Netzempfang ist dort auch allgemein nicht sonderlich gut, so dass es schwierig werden kann, wenn man von dort aus bei Kaffee und Croissant ein wenig arbeiten möchte. Das war’s dann aber auch schon mit den Meckerpunkten…

Biergarten (© Arts 'n' Boards)

Biergarten (© Arts ’n‘ Boards)

PS: Freuen darf sich das Schlemmerherz auf den Sommer, wenn man das Frühstück wieder auf den Biergarten hinterm Haus verlegen kann. Urig und supergemütlich! Da kann man dann auch gleich noch den Nachmittag und Abend sitzen bleiben. 🙂

Kontakt

Arts ‚n‘ Boards
Belgradstraße 9
80796 München

Web: www.arts-and-boards.de
Tel. 089 2809394

2014 im Rückblick für szenemuc

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für meinen Blog erstellt. 🙂

Ich danke allen Besuchern, Lesern, Kommentatoren und hoffe, dass ich 2015 noch mehr Leckermäuler für meinen Blog begeistern kann! 🙂

Ich wünsche euch einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr mit vielen leckeren Ausflügen in die zahlreichen Lokale, die das schöne München zu bieten hat…

Hier ist ein Auszug:

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 70.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 3 Jahre brauchen um auf die gleiche Anzahl von Besuchern zu kommen.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Wo gibt es noch echte Bäckereien?

Wer kennt es nicht – in eine Bäckerei zu gehen, den Duft des frischen Brots, die leckeren Teilchen in der Auslage, das gekaufte Brot daheim, knackig frisch, anzuschneiden und der unvergleichliche Geschmack von Frischgebackenem zu genießen. Der Gang in eine Bäckerei ist nach wie vor unverzichtbar für die meisten Deutschen. Allerdings kommen durch die Supermärkte immer mehr Konkurrenten auf den Markt, die allerdings bei Weitem dem guten alten Bäckereihandwerk nicht das Wasser reichen können. Fertige Teilchen werden zu Aldi, Lidl & Co. geliefert und dort in der Hinterzimmer-Backstube fertig gebacken. Allerdings tragen diese den Namen „Backstube“ völlig zu Unrecht. Zum Handwerk gehört viel mehr als nur Teigfladen aufbacken und in hübsche Auslagen legen. Backen ist nach wie vor eine hohe Kunst, auch wenn viele das nicht glauben mögen.

Hofpfisterei - Hier wird noch in alter Tradition gebacken

Hofpfisterei – Hier wird noch in alter Tradition gebacken

Ich habe den Backvorgang verschiedenster Brote und Teilchen häufig miterlebt, ist doch auch mein Vater vom Ursprung her gelernter Bäcker und Konditor. Er wechselte zwar zwischenzeitlich seinen Beruf, allerdings kam er von seiner Leidenschaft – des Backens – nie wirklich weg und zaubert noch heute hobbymäßig fabelhafte Brote, Teilchen und Kuchen in der eigens gebastelten kleinen Bäckerei in der alten Scheune meines Elternhauses. Der Duft, der mich dort empfängt, wenn ich auf Heimatbesuch meine Vater beim Backen erwische, ist unvergleichlich und weckt zahlreiche Kindheitserinnerungen. Der Geschmack eines frischen Brotes kann mit nichts verglichen werden – schon gar nicht mit den fertigen Broten und Teilchen, die man sich in diversen Supermärkten oder SB-Bäckereien heute gegen kleines Geld an fast jeder Ecke kaufen kann.

Jedoch schauen die meisten Leute auf den Geldbeutel, was bereits zu einem Massensterben der „echten“ Bäckereien geführt hat. Man findet kaum noch Backstuben, die wirklich das alte Handwerk verstehen und auch ausüben. Das echte Handwerk wird immer seltener, so dass diverse Food-Blogs das sogar als Attraktion anpreisen, z. B. Petra von „ Der Mut anderer“ über die Backstube „Knapp & Wenig“ in München.

Das Zeit-Magazin hat sich dieser Problematik in größerem Umfang angenommen und eine Umfrage unter 15.000 Deutschen durchgeführt, die ihre Lieblingsbäckereien, die noch das alte Handwerk beherrschen und auch ausüben, nennen und bewerten sollen. Heraus kam eine handliche Übersicht über die deutschlandweit authentischsten Bäckereien.

Der Überblick ist zwar nicht ganz vollständig und der ein oder andere wird vielleicht „seine“ Bäckerei vermissen, aber ich finde, die Landkarte der deutschlandweit besten Bäckereien ist sehr übersichtlich und informativ und stellt durchaus einen „gesunden“ Fahrplan durch die Städte für all diejenigen dar, die auf gutes, echtes und gesundes Brot und Gebäck gesteigerten Wert legen.

Skurrile Statistiken der Wiesn 2014 und Reservierungstipps für 2015

© abendzeitung-muenchen.de

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Die Wiesn-Hendl sind gerade verdaut und der süße Kater in ausreichend weiter Entfernung, um allmählich wieder das ein oder andere Helle an den letzten Biergartennachmittagen genießen zu können. Doch der echte Münchner oder selbsternannte Wiesn-Kenner weiß – lange ausruhen „is nich“… bereits in einigen Wochen denkt der gemeine Wiesn-Fan bereits wieder an die Reservierungen für das kommende Jahr.

Gut, vor dem Start des neuen Jahres geht selbst bei den großen und sehr beliebten Zelten nicht viel und Reservierung sind noch gar nicht möglich. Aber das Jahr ist erfahrungsgemäß schneller rum als einem lieb ist und bereits nach Auskurieren des Silvesterkaters kann man schon einmal starten, sich auf den Homepages der üblichen Verdächtigen umzusehen.

Bleiben wir aber erstmal bei den allgemeinen Fakten und einer kleinen Auswertung des gerade erst halbwegs verdauten Oktoberfests, dass heuer allerdings nicht gerade sämtliche Rekorde gebrochen hat. Mag vielleicht auch am eher bescheidenen Wetter gelegen haben.

Skurrilles, nutzloses Wissen, unfassbare Fakten – Wiesn eben…

© oktoberfest-live.de

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Heuer kamen rund 6,3 Millionen Menschen zum größten Volksfest der Welt auf die Theresienwiese, etwas weniger als im Vorjahr. Interessant auch die Bemerkung auf oktoberfest.de, dass eine gewisse „Entschleunigung“ stattgefunden hat. Es ging entspannter zur Sache als in den Vorjahren, es wurde mehr geschlendert und in Ruhe die Stimmung genossen. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die „Oide Wiesn“, die ursprünglich 2010 zur Jubiläums-Wiesn eingeführt wurde und aufgrund des starken Zuspruchs der Besucher fortan jährlich stattfindet – allerdings im Wechsel mit dem Landwirtschaftsfest, das alle vier Jahre eben jenen Teil der Wiesn für sich beansprucht.Hier kann man dem Standard-Touri-Sauf-Trubel ziemlich gut entkommen, mit Familie & Co. einen eher gediegenen Nachmittag oder Abend verbringen und für nur 3 EUR Eintritt Fahrgeschäfte im historischen Stil – also eher für die Kids – ohne oder mit wenig Zuzahlung unbegrenzt fahren und sich dabei über freie Plätze in Biergärten und Zelten freuen.

Wieviele Liter Bier werden im Schnitt getrunken? Wieviele Fahrgeschäfte gibt es? Wie groß ist die Wiesn eigentlich? Und gibt es überhaupt noch Raucherzelte? Diese und weitere interessante Fakten könnt ihr in recht übersichtlicher Form z. B. auf wiesnportal.de oder auch oktoberfest-live.de nachlesen. Einen besonders hübschen Überblick – sozusagen eine interaktive Infografik – über Daten und Fakten zur Wiesn hat ebookers online gestellt. Meiner Meinung nach eine sehr nette Idee für Zuagroase, Touristen und sonstige Neulinge auf dem Planeten Oktoberfest. Hier geht es zur Grafik.

© abendblatt.de

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Diese enthüllt, dass z. B. während der Wiesn 2013 stolze 600 Führerscheine abgenommen wurden (man mag sich nicht vorstellen, welche Geschichten dahinterstecken 🙂 ) oder sage und schreibe 226.000 Personen dabei erwischt wurden, wie sie einen Bierkrug stehlen wollten. Gut, als Tourist würde ich das wohl auch versuchen oder mir denken „Bei dem Preis, muss doch der Krug inklusive sein!“ 😀

Auch die Süddeutsche Zeitung kann sich dem After-Wiesn-Trubel und der allzu witzigen Auswerterei nicht entziehen und hat – ganz im modernen Stil – eine ebenfalls umfangreiche und hübsche Infografik zu sämtliche aberwitzigen Fakten der Wiesn 2014 veröffentlicht.Demnach mussten z. B. genau 3.603 Menschen medizinisch behandelt werden, 36 Mal kam es zu Prügeleien mit Maßkrügen. 681 Besucher erlitten eine Alkoholvergiftung, der erste Patient mit dieser Diagnose wurde exakt 125 Minuten nach dem initialen Fassanstich eingeliefert. Während der gesamten 15 Tage der Wiesn lag der Stromverbrauch bei knapp 3 Millionen Kilowattstunden. Das Wiesn-Fundbüro meldete übrigens u.a. zwei Eheringe, ein iPhone 6, 230 Brillen und 900 Ausweise, die ihren Besitzer suchen.

© sueddeutsche.de

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Jetzt schon an 2015 denken!

Aber zurück zum Ausgangsthema: Nach der Wiesn ist vor der Wiesn! Also, setzt euch einen Reminder, stellt den Wecker, sagt allen Freunden Bescheid … ab Anfang 2015 geht’s wieder los mit der Reservierungsschlacht, dem Bitten & Betteln bei sämtlichen Zelten und unzähligen erfolglosen Versuchen, sich über irgendwelche Online-Portale einigermaßen bezahlbare Tickets zu sichern. Eines kann ich aus Erfahrung heraus auf jeden Fall als Empfehlung weitergeben: Solltet ihr auf der Suche nach einem Tisch am Wochenende und/oder am Abend sein, einfach überall rechtzeitig anfragen und unbedingt die Anweisungen auf den Websites der Wiesn-Zelte einhalten! Sie danken euch tausend Anrufe und E-Mails nicht – ganz im Gegenteil.

Also, hartnäckig sein und es im Zweifel jedes Jahr immer wieder neu versuchen. Das hat dem ein oder anderen schonmal eine hübsche Option auf einen Tisch am Samstagabend beschert, der dann einem bei rechtzeitiger Anfrage quasi jedes Jahr wieder zur Verfügung steht.

Übrigens, wer flexibel ist kann auch am Wochenende immer sehr gut eine Nachmittags- oder Abendreservierung in den kleinen Zelten bekommen. Einfach nachfragen und sich die niedlichen Büdchen einfach mal ansehen. Die Stimmung ist oft nicht minder lustig, es gibt ebenfalls Live-Bands und es ist am Ende sogar viel gemütlicher – zudem entfallen ultralange Schlangen vor den Damentoiletten. 🙂

www.oktoberfest.de hat alle Infos zu Zelten, Reservierungen & Co.

http://www.oktoberfest.de hat alle Infos zu Zelten, Reservierungen & Co.

Eine der übersichtlichsten besten Seiten, um sich über vorhandene Zelte und Reservierungsregularien zu informieren ist oktoberfest.de. Klickt euch in die Unterseite der Zelte rein und dort findet ihr schon sämtliche Informationen. Es wird nicht ausbleiben, auf die separaten Websites zu gehen und dort immer wieder mal reinzuschauen, ob denn bereits reserviert werden kann – leider gibt es keinen einheitlichen „Starttermin“. Ein bisschen Mühe ist also notwendig, kann sich aber wirklich auszahlen!

Prosecco-Frühstück für Zwei für 13,70 EUR im Café Erbshäuser (Altstadt)

Achtung, Achtung! Über Groupon wird derzeit wieder ein Frühstücksschnäppchen angeboten:

  • Option 1: Erbshäuser Frühstück mit Kuchen und Prosecco für 2 Personen für 13,70 statt 27,40 €
  • Option 2: Erbshäuser Frühstück mit Kuchen und Prosecco für 4 Personen für 25,90 statt 54,80 €

Leider kenne ich das Café nicht, aber das Angebot klingt verlockend… 🙂 Angeblich ist die Konditorei eine der ältesten in München…

Hier gibt’s die Infos dazu.

Bitte ausprobieren und berichten!

Adresse:

Konditorei Cafe Erbshäuser
Glückstraße 1
80333 München