Italienisches Kleinod in Schwabing für Date, Schwatz und den kleinen Hunger

(© szenemuc)

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Das kleine italienische Einod in der – leider sehr verkehrslastigen – Franz-Jospeh-Straße im schönen Schwabing ist etwas für die kleinen Genießer unter uns. Typisch italienisch von Speis und Flair und gleichzeitig typisch münchnerisch (oder schwabingerisch?) von Publikum und Preisen her ist das „da Angelo“ einigen Italien-Fans, trotz leckerster Speisen, gemütlicher Sitzecken und einem herrlich wuseligen Italo-Ambiente, sicher zuwider… „Typisch München“ – „Schickeria hoch 10“ etc. pp… das hört man hier hin und wieder – bzw. kann es in Bewertungen nachlesen -, von Leuten, die sich schon einmal auf einen gemütlichen Vino und Antipasti hierher verirrt haben.

Für mich ehrlich gesagt etwas unverständlich, da klar ist, dass die Münchner Schickeria gerade im Dunstkreis von Elisabethmarkt und Co. in sämtlichen kleinen, feinen Lokalen seit Jahrzehnten ihr gleiches „Unwesen treibt“. Für mich hingegen irgendwie charmant, da Prada-Mädels, Manolo Blanic-Fetischistinnen und jungebliebene Playboys dazu gehören wie süßer Senf zur Weißwurst. Wer das nicht mag, darf schlichtweg nicht in die kleinen schicken Lokale in Schwabing gehen, sorry.

(© szenemuc)

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Nun denn, das Lokal ist sehr sehr gemütlich und bietet eine kleine, regelmäßig wechselnde Tageskarte, die man auf der – wie es sich für einen nobleren kleinen Italiener gehört – dafür vorgesehenen Schiefertafel studieren und sich letztlich, trotz einer sehr übersichtlichen Vielfalt an Speisen, einfach nicht entscheiden kann. Und es gibt etwas für jeden Geschmack – von Pizza (hiervon allerdings nur wenige, sich wechselnde Sorten – muss dann erfragt werden) über Pasta, von Rind bis Fisch – und natürlich den kleinen Schweinereien zum runden Abschluss wie Panacotta oder Tiramisu. Vorteil der kleinen Karte ist natürlich, dass alle Speisen sehr frisch sind, rasch zubereitet und letztlich kann man sich dann doch schneller entscheiden als bei einer 15seitigen Speisekarte…

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„Etwas höherpreisig alles“, dachte ich mir… hm, dann muss es doch gut sein. Und das war es auch. Die anderen Gäste zeigten ebenfalls zufriedene Gesichter nach Genuss der Leckereien. Also, die Portionen sind nichts für den Ausflug mit Papa, soviel ist klar. Mit großem Hunger und viel Platz im Magen sollte man vielleicht doch besser die Mega-Pizza beim größeren Touristen-Italiener um die Ecke bestellen. Hier geht alles etwas schicker und feiner zu. Man geht nicht total gefüllt und rülpsend aus dem Lokal (wobei das superleckere Panacotta am Ende uns wirklich geschafft hat!) 😉

Alles in Allem eine gute Wahl für einen Ausflug mit der Freundin auf ein Glaserl Prosecco (der ist hier auch sehr gut! Natürlich ein italienischer, ich habe leider den Namen vergessen) und Antipasti oder anderen kleinen Schweinereien – oder ein erstes Date oder den kleinen Schwatz mit dem Kollegen nach Feierabend oder oder…

Ich komme auf jeden Fall wieder und dann probiere ich das 4-Gang-Überraschungsmenü! 😉

Achso, draußen sitzen geht natürlich auch, ist im Sommer ggf. etwas laut wg. der angrenzenden Franz-Joseph-Straße, die Dreh- und Angelpunkt auf dem Weg zur Leopoldstraße oder in die Innenstadt ist. Aber das Flair ist dennoch toll und außerdem hat man doch fast überall in der City, sofern man direkt an der Straße sitzt, den Verkehr vor der Nase. Da kenne ich wesentlich lautere Ecken in München zum draußen sitzen und den Feierabend-Vino genießen.

Der Service war übrigens fantastisch. Frisches Weißbrot steht immer auf dem Tisch, Gewürze sowieso und wenn man nach Vollendung des Hauptgangs den Teller unbedingt noch mit Brot leer wischen und weiterfuttern muss, holt der Chef noch das gute Olivenöl heraus, damit man nicht so trocken das frischgebackene Brot hinunterwürgt. 😉 Da wird man auch nicht schief angeschaut, schicki hin und micki her…

Das „da Angelo“ bei Facebook

Restaurant Da Angelo
Franz-Joseph-Straße 4
8
80801 München
Tel. 2711038
E-Mail: info@restaurant-da-angelo.de
Web: www.restaurant-da-angelo.de

Montag – Samstag: 10:00 – ca. 24:00 Uhr
Sonntag: Ruhetag

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Kochlöffel schwingen liegt im Trend: Kochhaus eröffnet zweite Dependance am Gärtnerplatz

Nach dem landesweit überwältigend guten Anklang des Konzepts „Kochhaus“ öffnete erst heuer auch in München eine schicke Dependance im zentral gelegenen Schwabing – spitze für mich, da ich um die Ecke wohne und das Ganze mal ganz entspannt beim Nachmittagsspaziergang unter die Lupe nehmen konnte, anschließender Testbericht inklusive. Hier findet ihr meinen ausführlichen Testbericht mit abschließendem Fazit „Ausprobieren!“ 🙂

Nun eröffnete die zweite Filiale – ebenfalls zentral in Nachbarschaft der Münchner Hipster & Kreativen, arbeitswütigen Junganwälte und internationalen Patchwork-Familien im bunten Glockenbachviertel gelegen.

Direkt am Szene-Hot Spot Gärtnerplatz verführt das Kochhaus nun auch in unmittelbarer Isarnähe zum Kochlöffelschwingen mal ganz abseits des Mainstreams und so gar nicht nach Oma’s gutbürgerlichem Rezeptheftchen…

Kochhaus Gärtnerplatz München (© szenemuc)

Kochhaus Gärtnerplatz München (© szenemuc)

 

 

 

 

 

Ich habe es noch nicht dorthin geschafft, allerdings ist das zweite begehbare Kochbuch Münchens auch erst ein paar Tage alt. Umso schöner fand ich den Beitrag von einem der bekanntesten München Blogger isarblog.de. Macht Lust auf mehr! Hier gelangt ihr zum Beitrag mit vielen visuellen Appetithappen von Monika und Gerhard, den Betreibern des „Isarblog“.

Übrigens bietet das Kochhaus neuerdings auch Kochkurse an – für die Münchner momentan nur in Schwabing, allerdings scheint die Nachfrage auch hier enorm zu sein, wenn ich die „Ausgebucht“-Bapperl auf der Homepage sehe.

Also, es führt langsam kein Weg daran vorbei: Schaut rein, lasst euch ob der mannigfaltigen Tübchen, Töpfchen, Gläschen und noch nie gehörter Kochideen inspirieren und beeindruckt euer nächstes Date mit feuriger Pappardelle mit Harissa, Rinderfilet mit Pimientos de Padrón oder Kabeljau im Sherrysud… noch nie gehört? Auf geht’s!

Viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren!

Kochhaus
Gärtnerplatz 5
80469 München

Endlich wieder Frühstück in der Sonne!

Kaiserwetter… und es wird immer herrlicher! Da hält es einen doch längst nicht mehr in der Bude… Hier nun – wie bereits im vergangenen Jahr – der aktualisierte, beliebte und heiß ersehnte Überblick über die Spitzen-Locations zum Thema „draußen frühstücken und brunchen“…

Hier der Überblick

Viel Spaß beim Sonnen und Schlemmen!

Eure Steffi

Dachterrasse (© culturewoman.wordpress.com)

Dachterrasse, Vorhölzer Forum (© culturewoman.wordpress.com)

Königin43 Außenbereich (© Barer61 GbR)

Königin43 Außenbereich (© Barer61 GbR)

Café Altschwabing (Piadine im Königin 43 (© Schlemmerregion München)

Café Altschwabing (© Schlemmerregion München)

 

Allen lieben Burger! Und das geht immer gesünder – die Hamburgerei ist ganz vorne mit dabei…

Kürzlich verlief ich mich rein zufällig in die Hamburgerei in der Brienner Straße, nachdem ich – von meinem Blutspendetermin in der Dachauer Straße mittelgroßen Hunger entwickelnd – überlegte, wo man denn an einem Donnerstagabend in möglichst unmittelbarer Nähe einen schnellen, leckeren Snack zu sich nehmen kann.

Erdgeschoss mit Tresen, Hamburgerei (© szenemuc)

Erdgeschoss mit Tresen, Hamburgerei (© szenemuc)

Ein Snack war es am Ende nicht mehr, dafür eine qualitative Überraschung. Die Hamburgerei in München ist wohl einer der pfiffigsten Burgerläden in town.. Wir kamen rein und – spricht ja doch erstmal für einen weiter oben angesiedelten Beliebtheitsstatus – alles war reserviert bzw. der Laden sowieso schon einigermaßen überfüllt mit hungrigen Mäulern.

Einer der Jungs, nicht sicher ob Betreiber oder Angestellter, die dort herumwuselten und Bestellungen am separaten Order-Desk aufnahmen, rannte sogleich auf uns zu und erklärte erstmal das ganze Prozedere. Man wählt hier den Burger und bestellt dann à la McDonalds & Co. am Tresen, hinter dem sich auch gleich die Küche befindet. Dann bekommt man einen Pieper, den man mit an den Tisch nimmt und der Alarm schlägt, wenn das zusammengebastelte Menü fertig und abholbereit ist.

Der "Franzose" mit Süßkartoffel-Pommes (© szenemuc)

Der „Franzose“ mit Süßkartoffel-Pommes (© szenemuc)

Nun war das Problem mit dem fehlenden Tisch noch nicht gelöst. Wir bestellten und leider flog die Zeit etwas dahin – es war kurz vor 20 Uhr, der Zeitpunkt, an welchem laut Plan auch die letzten freien Tische an Gäste mit Reservierung vergeben wurden. Wir waren nach dem Erststudium der ziemlich kreativen Karte doch schon fast traurig, wohl wieder gehen zu müssen… aber nicht so in der Hamburgerei! Was taten die Jungs? „Keine Panik“, hieß es. Schwuppdiwupp wurde ein weiterer Tisch aus der Ecke gezaubert, den man noch irgendwie im 1. Stock des Lokals dazuquetschte, wir konnten durchatmen und in Ruhe unsere leckeren Burger genießen. Dazubestellt hatten wir – mal was anderes – Süßkartoffelpommes… sehr lecker und echt sättigend – und vor allem weitaus gesünder als die Otto-Normal-Kartoffel-Variante…

Oberer Gastraum im 2. Stock, Hamburgerei (© szenemuc)

Oberer Gastraum im 2. Stock, Hamburgerei (© szenemuc)

Die Burgervarianten sind vielfältig und teilweise eine echte Überraschung. Wir entschieden uns für den „Franzosen“ mit Ziegenkäse, Rindfleisch und Feigensenf-Aprikosen-Studentenfutter-Chutney („da läuft einem ja schon vom Lesen das Wasser im Munde zusammen“ :)) und den „Perser“ mit Hummus, Rindfleisch und Sweet-Chili-Erdnuss-Ingwer-Koriander-Chuntney… ein Gaumenschmaus… 🙂

Man hat generell die Wahl zwischen verschiedenen Fleischsorten, Saucen etc. pp. Natürlich gibt es auch die Klassiker mit „normalen“ Pommes – aber bei der Vielfalt und gelungenen Veggie-Varianten, die alles andere als an Mainstream-„Pappe“-Burger erinnern, sollte man doch auch ein wenig experimentieren und sich einfach mal durch die bunte Speisekarte gleiten lassen. 🙂

Also, Burgerfans sollten das Lokal unbedingt testen… aber bitte reservieren – IMMER! 🙂

Außenansicht, Hamburgerei München (© Hamburgerei)

Außenansicht, Hamburgerei München (© Hamburgerei)

Übrigens hat man vom 1. Stock – mit teilweise etwas verwirrenden diskoartigen lila-rosa-grünen Lichteffekten – einen netten Blick auf das Treiben auf die Brienner Straße… hier kann man sich auch mal entspannt für länger als nur eine „McDonald’s-Pause“ zurückziehen und schlemmen bis die Schwarte kracht..

Hamburgerei
Brienner Straße 49
80333 München
Tel. 20 09 20 15

Hamburgerei bei Facebook

Leckere Shoppingpause in der Innenstadt beim Café zur Mauth (Rischart)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Die Rischart-Café-Kette ist bekannt in München, sicher kennt jeder irgendeine der zahlreichen Filialen in der Innenstadt oder an größeren Hot Spots wie den Pasinger Bahnhof oder das Olympia-Einkaufszentrum. Bekannt ist das Café auch durch die Wiesn, wo Rischart mit dem beliebten „Café Kaiserschmarrn“ aufwartet.

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Als direkt angesteuerte Frühstückslocation eher unbekannt, nahmen wir kürzlich an einem Shoppingsamstag spontan im Café Mauth auf der Neuhauserstraße (zwischen Stachus und Marienplatz mitten im Shoppingtrubel gelegen) eine kleine Auszeit und ein verspätetes Frühstück. Man gelangt hinein und steht natürlich zunächst vor dem bekannten, langen Tresen, der ein derartig umfangreich und so leckeres Kuchen- und Brotangebot beinhaltet, dass man sich sowieso nicht entscheiden kann. Das Rischart legt auch bekanntermaßen gestiegenen Wert auf Qualität, die man nicht nur schmeckt sondern auch sieht, was sich natürlich im Preis niederschlägt. Da wir uns ein wenig ausruhen wollten, schauten wir uns im kleinen Gastraum im hinteren Teil des Cafés nach einem gemütlichen Eckchen um und ergatterten den letzten freien Zweier-Tisch mitten im Geschehen.

"Big Bagel" im Rischart (© szenemuc)

„Big Bagel“ im Rischart (© szenemuc)

Ich erwartete eigentlich nicht allzuviel, was das Frühstücksangebot betrifft und begnügte mich gedanklich schon mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Milchkaffee. Aber weit gefehlt. Das Rischart bietet eine überraschend vielfältige Auswahl an Frühstücksvariationen (siehe Speisekarte weiter unten), die eigentlich jeden Geschmack trifft.

Der Service war superflink, sehr aufmerksam und trotz des Getümmels im Café und der Hektik – ein Kommen und Gehen im Viertelstundentakt – sehr freundlich und wirkte nicht gestresst.

"Bircher-Power-Frühstück" im Rischart (© szenemuc)

„Bircher-Power-Frühstück“ im Rischart (© szenemuc)

Wir entschieden uns für ein „Bircher-Power-Frühstück“ sowie den „Big Bagel“. Preislich eher weiter oben angesiedelt waren die Speisen sehr schnell an unserem Platz, mundeten auf der 10er Skala bei ner glatten 10 und offenbar sind die verwendeten Zutaten im Hause Rischart auch wie versprochen stets frisch und von guter Qualität. Es war enorm lecker. Für ein kleines Frühstück am Vormittag in der City, hier bringt man ja meist auch nur wenig Zeit für die Pausen mit, also genau das Richtige.

Das Manko ist eben nur der sehr kleine Gastraum, der – aufgrund der Lage – natürlich stets überfüllt ist. Aber ein Blick lohnt sich, wir haben uns auf jeden Fall gefreut, ein Plätzchen ergattern zu können.

Alle Rischart-Cafés sind als Franchising-Geschichte natürlich retortenmäßig gestylt und selbst die Bedienungen tragen eigens angefertigte, synchrone Kleidung, so dass man unter Umständen am Ende gar nicht mehr weiß, wer einen zu Beginn bedient hat (in der Neuhauserstraße sind die Damen alle blond – ganz schön verwirrend)… 🙂 Aber das macht auch Sinn, marketingtechnisch, der Wiedererkennung wegen… solange die Qualität stimmt, ist mir die Schürze vom Personal aber sowieso ziemlich egal. 😀

Rischart, Neuhauserstr.2 (© szenemuc)

Rischart, Neuhauserstr.2 (© szenemuc)

Alles in Allem einen Ausflug bzw. Zwischenstop wert. Hier kann man dann auch gleich den Sonntagskuchen für den Nachmittagsschmaus mitnehmen. Das Rischart liefert auch bzw. bietet Catering an, was von den Firmen in der Gegend auch sehr gern – gerade für Gastempfänge oder Frühstücksmeetings – in Anspruch genommen wird.

Achso, nach eigener Aussage kann man hier bis „5 nach 12“ frühstücken. 🙂

Das Rischart betreibt übrigens insgesamt 13 Filialen in München.

Café zur Mauth
Neuhauser Str. 2
80331 München
Tel.: 23 17 00 340

Mo.–Fr.: 7–21 Uhr
Sa.: 8–21 Uhr
So.: 9–19 Uhr

Frühstückskarte Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Frühstückskarte Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Rischart, Neuhauserstr.2 (© szenemuc)

Rischart, Neuhauserstr.2 (© szenemuc)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Stylish aber günstig: Frühstück im „angelo“ Designhotel

Noch sind lange nicht alle Cafés und Bars frühstückstechnisch durchprobiert – und werden es auch aufgrund regelmäßiger Neueröffnungen sicherlich nie – dennoch will ich an dieser Stelle die zahlreichen, teilweise echten Geheimtipps, der Hotellerie-Szene nicht vergessen. Nachdem ich kürzlich einen Frühstücksgutschein von MyDays bekommen habe, der mir für 29 EUR (gilt für 2 Personen) ein Frühstücksbuffet im „angelo“ Designhotel im Münchner Osten versprach, war ich skeptisch. Ein Buffet bzw. Brunch für 2 Personen zu dem Preis – da kann ja nicht viel dran sein. Aber weit gefehlt.

Frühstücksbuffet im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im „angelo“ Hotel (© szenemuc)

Also eigentlich vermisst man frühstückstechnisch nichts. Das Essen war qualitativ völlig ok, allerdings doch teilweise zu kalt. Vielleicht lag es daran, dass wir erst gegen halb 11 aufschlugen (das Buffet schließt laut Plan gegen 11 Uhr bereits), aber die Pancakes und Rühreier waren nur noch lauwarm – und bis man mit dem Teller am Tisch war, leider schon kalt.

Der Käse lag auch schon eine Weile, an einigen Stellen prangte das übliche Trockensymbol als pappiger Käserand, was auf keine Superfrische schließen lässt. Wenn man ein paar Stunden früher zum Frühstück aufschlägt – was für den gewöhnlichen Hotelgast auch eher üblich ist – wird Selbiges sicher auch weniger gealtert daliegen, allerdings sehe ich keinen Grund, zwischendrin die „erledigten“ Zutaten einfach mal auszutauschen durch frische Ware bzw. wenigstens die weniger appetitlichen Zutaten diskret zu entfernen. Das darf gerade in einem „Design“-Hotel doch eher nicht passieren. Im Übrigen hatte ich, nachdem ich mich am Stapel der frischgewaschenen Teller bedient hatte, eine fette Schicht „ich-will-es-nicht-wissen“ – roch nach Merrettich – an der Hand. Bisschen eklig… aber hoffentlich ein dummer Zufall…

Frühstücksbuffet im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Der Service war sehr bemüht und freundlich. Tee gibt es in zig Varianten und die Kännchen stehen bereit, um sich Selbigen gleich selbst zuzubereiten. Der Kaffee wird vom Service frisch an den Tisch gebracht, was ich persönlich eigentlich für einen Standard-Hotel-Service halte (es aber leider nicht ist), da der Kaffee absolut frisch sein sollte.Der Frühstücksbereich war an sich war an diesem Samstagvormittag recht verlassen. Lag sicher auch daran, dass wir etwas spät dran waren. Das fand‘ ich sehr schade. Ich mag einfach nicht allein auf weiter Flur vor mich hin frühstücken, nix zum Gucken zu haben und nur noch auf die durch den Raum wehenden Heuballen zu warten… Also gilt es auch hier, für ein Frühstück im Hotel lieber zeitiger zu erscheinen, um nicht nur mehr Frische auf dem Teller sondern auch mehr Leben um sich herum zu haben.

Frühstücksraum im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksraum im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Fazit: Frühstück günstig und sehr umfangreich; sicher frischer, wenn man rechtzeitig zur ersten Mahlzeit des Tages aufschlägt :); Service superfreundlich und sehr aufmerksam; Location eher trist, aber stylish… Mal etwas Anderes und eher etwas für die Frühaufsteher 😉

angelo Hotel Leuchtenbergring
Leuchtenbergring 20
81677 München
Tel.: +49 89 189 0 86 0
E-Mail: info@angelo-munich.com

Geschenkgutschein bei MyDays (mit weiteren Erfahrungsberichten)

Frühstücksbuffet im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Lobby im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Lobby im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Lobby im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Lobby im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Außenansicht vom "angelo" Hotel(© szenemuc)

Außenansicht vom „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Lobby im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Lobby im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Schwabinger Wassermann – Ausgedehntes Frühstück in schicker Wirtshausatmosphäre

(© Wassermann GmbH)

(© Wassermann GmbH)

Das „Schwabinger Wassermann“ ist aus der Schwabinger/Maxvorstädter Gastroszene schon lange nicht mehr wegzudenken. Im Herzen vom schönen Altschwabing, sehr ruhig in der Herzogstraße gelegen, strotzt das Lokal nicht gerade vor Laufkundschaft, doch die Fülle an Gästen den ganzen Tag über hinweg spricht eine deutliche Sprache. Das Lokal präsentiert sich im modernen Wirtshausschick, was gemütlich aber nicht verstaubt rüberkommt und daher Publikum jeglicher Couleur anzieht. Hier findet man neben den allgegenwärtigen Schwabinger Hipstern und Schickis auch den „ganz normalen“ Familienwahnsinn, Teenie-Cliquen, einen Haufen Pärchen sowie Oma und Opa aus der Nachbarscharft.

(© szenemuc)

(© szenemuc)

Wir hatten uns zu einem klassischen, Aprés-Wiesn-Katerfrühstück dort sehr kurzfristig einen größeren Tisch reserviert, was gottseidank noch möglich war. Normalerweise geht – gerade zur 5. Münchner Jahreszeit aufgrund starkt erhöhter Nachfrage 🙂 – dort nicht allzuviel mit spontanen Fressüberfällen in größerer Runde. So waren wir happy, dass sich ein größerer Tisch finden ließ und das nutzten wir natürlich durch mehrgängige Bestellung auch kräftig aus. 🙂

Die Frühstückskarte im Schwabinger Wassermann ist einzigartig – das „Sternzeichenfrühstück“ sehr beliebt und wahnsinnig vielfältig: von leichtem Fitness- über deftiges Frühstück ist wirklich alles dabei und perfekt in 12 verschiedenen Variationen von „Steinbock“ bis „Schütze“ zusammengestellt – so muss man sich nicht allzuviele Gedanken um seinen Tageskreation machen, denn an manchen Tagen fällt es ja selbst schon etwas schwerer, sich für den passenden Kaffee zu entscheiden. 🙂 Natürlich kann man sich Eier, Müsli, Joghurt, Wurst, Käse etc. auch selbst und bunt zusammenmixen wie man möchte.

Wir entschieden uns – u. a. als „Grundlage“ – für die Variationen „Stier“, „Krebs“ und „Zwilling“ (siehe Fotos weiter unten) – die entsprechenden Zutaten sind in der Speisekarte ausführlichst aufgelistet. Alles war superlecker und – auch wenn das „Krebs“ aufgrund des etwas zu groß geratenen Tellers eine andere Sprache spricht – auch von der Portionsgröße her ausreichend und sättigend. Allerdings ist es hier nicht ganz billig.

Frühstück "Stier" (© szenemuc)

Frühstück „Stier“ (© szenemuc)

Frühstück "Krebs" (© szenemuc)

Frühstück „Krebs“ (© szenemuc)

 

 

 

 

 

Frühstück "Zwilling" (© szenemuc)

Frühstück „Zwilling“ (© szenemuc)

Das Frühstück „Krebs“ haut mit seinen 12 EUR für einen Bagel mit Lachs und einer mittelgroßen Portion Rühreier selbst für Münchner Verhältnisse doch ziemlich rein. Das „Zwilling“ ist mit 9 EUR für ein Omelett aus drei Eiern und Joghurt mit Obst an der oberen Grenze. Das „Stier“ ist mit 16 EUR eher normalpreisig, denn – was man auf dem Bild hier nicht sieht – unter dem Spiegelei verbarg sich ein wirklich gutes, dickes, mittelgroßes Stück leckeres Rindersteak – zumindest, wenn man den Worten des Glücklichen, der es genießen durfte, glauben schenken darf. 😉   Der Service war sehr flink und freundlich und schaute auch nicht einmal komisch aus der Wäsche, als wir zum 3. Mal nachbestellten und nach 2,5 Stunden immer noch nicht gehen wollten. Es ist halt einfach urgemütlich im Wassermann. Preislich nicht etwas für jede Woche, aber immer mal wieder einen ausgedehnten Besuch wert!

Schwabinger Wassermann
Herzogstr. 82
80796 München
Tel: 089 /32388020
E-mail: info@schwabinger-wassermann.de