Hier kommt die Açai-Beere! Açai..was??

© szenemuc

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Bevor ihr euch jetzt gänzlich dumm fühlt und eilig umeinander-googelt was das Zeug hält – hier eine fixe, kleine Erklärung für die Unwissenden unter euch: Die Açai-Beere ist eine etwas herb schmeckende Frucht aus Brasilien, hat – natürlich – bereits die US-Gastronomie erobert, und schwappt seitdem unaufhörlich über den Teich zu uns rüber. Das kleine Früchtchen soll für ein stärkeres Immunsystem und mehr Energie sorgen. Also alles, was gut ist. Ganz ehrlich, ich musste mich auch erstmal informieren, was genau es denn mit diesem Trend-Food wieder auf sich hat… am Ende war ich aber froh, den neugierigen Abstecher ins Daddy Longlegs gemacht zu haben!

Açai Bowls geben auf jeden Fall 'ne Menge Energie für den Tag.

Açai Bowls geben auf jeden Fall ’ne Menge Energie für den Tag.

Im „DL“ kann man sich den besagten Energieschub ganztägig in Form von Smoothies oder Müslis geben. Für die ganz Süßen unter uns gibt’s auch herrlich fluffige, leckere Tartes, Kuchen und sonstige Schweinereien und wer es deftiger mag greift zu den frischgemachten Quesadilla, z. B. mit Ziegenkäse und Rucola. Ein Traum – lecker und frisch gemacht!

Die Quesadillas sind frisch gemacht und kommen mit wechselnden Inhalten daher...

Die Quesadillas sind frisch gemacht und kommen mit wechselnden Inhalten daher…

Die Location ist übrigens generell etwas sehr Spezielles – im positiven Sinne. Direkt vor dem Fenster (guckt euch das bei Interesse auch auf der Homepage vom DL mal an, die Fotos geben einen noch besseren Einblick) kann man in Stühlen sitzen, die von der Decke hängen. Ingesamt also eine recht bunte, coole, hippe Location, die auch so sehr gut – eigentlich noch besser – ins Glockenbachviertel gepasst hätte…

Gesund und lecker?

Der Schokokuchen ist Schoko pur - mehr geht dann nicht mehr! :D

Saulecker – die selbstgemachten Kuchen!

Die Inhaberin, Maren Weber – studierte Sportwissenschaftlerin, macht ihr Hobby zum Beruf (oder umgekehrt?) und vereint Gesundes mit Leckerem – soweit es in ihrem kleinen Café zwischen Industrielampen-Chick und Milchladen-Ambiente auf kleinem Raum überhaupt möglich ist. Es ist nämlich zwar sehr gemütlich hier aber doch einigermaßen beengt. Wenn 3-4 Grüppchen hier eintrudeln, ist der Laden schon voll. Aber das macht’s am Ende auch so entspannt.

So geht man zwischendrin immer mal wieder zum Tresen – hier herrscht Selbstbedienung – und bestellt rasch mal ‚was nach ohne lange Wartezeiten – natürlich nicht ganz ohne Reue, denn z.B. der Schokokuchen ist garantiert nicht für die schlanke Linie, wenn auch noch soviel Zucker gegen Stevia ersetzt wurde – ich hab den jedenfalls nicht geschafft. 🙂

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Egal – der kleine bunte Laden ist einen Besuch wert. Zwar nicht zum Mega-Frühstück oder für den Ausflug zu Kaffee & Kuchen, wenn Oma zu Besuch kommt… aber doch ein nettes Pausenplatzerl für den Sojamilchkaffee mit Stevia-Teilchen und Getreide-Quesadilla mit Käse vom Bauern und Rucola vom Markt – alles rein bio. 😉 Das schmeckt man aber auch!

Daddy Longlegs postet auf Facebook regelmäßig News zu Specials, neuen Leckerein, Events etc. pp.. Schaut mal rein! Hier könnt ihr auch noch Einiges nebenher lernen über die Acai- und sonstigen Wunderbeeren, die gerade hip sind und was man damit anstellen kann.

© szenemuc

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Ach ja, last but not least: Die Frage, die euch wohl bereits seit Beginn des Artikels unter den Nägeln brannte: Wo kommt der Name „Daddy Longlegs“ eigentlich her? Also, ich vergaß leider zu fragen und auch andere Blogs oder die eigene Website vom Café verrät nicht die Geschichte hinterm Namen, der einiges an Interpretationsspielraum lässt (siehe Wikipedia).

Dieser Fauxpas wird natürlich alsbald bereinigt, spätestens beim nächsten Sonntagsspaziergang durch Maxvorstadt werde ich die Studentinnen hinterm Tresen (die übrigens sehr nett und aufmerksam sind) noch einmal explizit nerven. Solltet ihr besser Bescheid wissen, bitte die Kommentarfunktion unten nutzen – ich freue mich übrigens generell über möglichst viel Feedback und weiteren Tipps und Empfehlungen! 😉

Daddy Longlegs
Barerstr. 42
80799 München

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Wo gibt es noch echte Bäckereien?

Wer kennt es nicht – in eine Bäckerei zu gehen, den Duft des frischen Brots, die leckeren Teilchen in der Auslage, das gekaufte Brot daheim, knackig frisch, anzuschneiden und der unvergleichliche Geschmack von Frischgebackenem zu genießen. Der Gang in eine Bäckerei ist nach wie vor unverzichtbar für die meisten Deutschen. Allerdings kommen durch die Supermärkte immer mehr Konkurrenten auf den Markt, die allerdings bei Weitem dem guten alten Bäckereihandwerk nicht das Wasser reichen können. Fertige Teilchen werden zu Aldi, Lidl & Co. geliefert und dort in der Hinterzimmer-Backstube fertig gebacken. Allerdings tragen diese den Namen „Backstube“ völlig zu Unrecht. Zum Handwerk gehört viel mehr als nur Teigfladen aufbacken und in hübsche Auslagen legen. Backen ist nach wie vor eine hohe Kunst, auch wenn viele das nicht glauben mögen.

Hofpfisterei - Hier wird noch in alter Tradition gebacken

Hofpfisterei – Hier wird noch in alter Tradition gebacken

Ich habe den Backvorgang verschiedenster Brote und Teilchen häufig miterlebt, ist doch auch mein Vater vom Ursprung her gelernter Bäcker und Konditor. Er wechselte zwar zwischenzeitlich seinen Beruf, allerdings kam er von seiner Leidenschaft – des Backens – nie wirklich weg und zaubert noch heute hobbymäßig fabelhafte Brote, Teilchen und Kuchen in der eigens gebastelten kleinen Bäckerei in der alten Scheune meines Elternhauses. Der Duft, der mich dort empfängt, wenn ich auf Heimatbesuch meine Vater beim Backen erwische, ist unvergleichlich und weckt zahlreiche Kindheitserinnerungen. Der Geschmack eines frischen Brotes kann mit nichts verglichen werden – schon gar nicht mit den fertigen Broten und Teilchen, die man sich in diversen Supermärkten oder SB-Bäckereien heute gegen kleines Geld an fast jeder Ecke kaufen kann.

Jedoch schauen die meisten Leute auf den Geldbeutel, was bereits zu einem Massensterben der „echten“ Bäckereien geführt hat. Man findet kaum noch Backstuben, die wirklich das alte Handwerk verstehen und auch ausüben. Das echte Handwerk wird immer seltener, so dass diverse Food-Blogs das sogar als Attraktion anpreisen, z. B. Petra von „ Der Mut anderer“ über die Backstube „Knapp & Wenig“ in München.

Das Zeit-Magazin hat sich dieser Problematik in größerem Umfang angenommen und eine Umfrage unter 15.000 Deutschen durchgeführt, die ihre Lieblingsbäckereien, die noch das alte Handwerk beherrschen und auch ausüben, nennen und bewerten sollen. Heraus kam eine handliche Übersicht über die deutschlandweit authentischsten Bäckereien.

Der Überblick ist zwar nicht ganz vollständig und der ein oder andere wird vielleicht „seine“ Bäckerei vermissen, aber ich finde, die Landkarte der deutschlandweit besten Bäckereien ist sehr übersichtlich und informativ und stellt durchaus einen „gesunden“ Fahrplan durch die Städte für all diejenigen dar, die auf gutes, echtes und gesundes Brot und Gebäck gesteigerten Wert legen.

Leckere Shoppingpause in der Innenstadt beim Café zur Mauth (Rischart)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Die Rischart-Café-Kette ist bekannt in München, sicher kennt jeder irgendeine der zahlreichen Filialen in der Innenstadt oder an größeren Hot Spots wie den Pasinger Bahnhof oder das Olympia-Einkaufszentrum. Bekannt ist das Café auch durch die Wiesn, wo Rischart mit dem beliebten „Café Kaiserschmarrn“ aufwartet.

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Als direkt angesteuerte Frühstückslocation eher unbekannt, nahmen wir kürzlich an einem Shoppingsamstag spontan im Café Mauth auf der Neuhauserstraße (zwischen Stachus und Marienplatz mitten im Shoppingtrubel gelegen) eine kleine Auszeit und ein verspätetes Frühstück. Man gelangt hinein und steht natürlich zunächst vor dem bekannten, langen Tresen, der ein derartig umfangreich und so leckeres Kuchen- und Brotangebot beinhaltet, dass man sich sowieso nicht entscheiden kann. Das Rischart legt auch bekanntermaßen gestiegenen Wert auf Qualität, die man nicht nur schmeckt sondern auch sieht, was sich natürlich im Preis niederschlägt. Da wir uns ein wenig ausruhen wollten, schauten wir uns im kleinen Gastraum im hinteren Teil des Cafés nach einem gemütlichen Eckchen um und ergatterten den letzten freien Zweier-Tisch mitten im Geschehen.

"Big Bagel" im Rischart (© szenemuc)

„Big Bagel“ im Rischart (© szenemuc)

Ich erwartete eigentlich nicht allzuviel, was das Frühstücksangebot betrifft und begnügte mich gedanklich schon mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Milchkaffee. Aber weit gefehlt. Das Rischart bietet eine überraschend vielfältige Auswahl an Frühstücksvariationen (siehe Speisekarte weiter unten), die eigentlich jeden Geschmack trifft.

Der Service war superflink, sehr aufmerksam und trotz des Getümmels im Café und der Hektik – ein Kommen und Gehen im Viertelstundentakt – sehr freundlich und wirkte nicht gestresst.

"Bircher-Power-Frühstück" im Rischart (© szenemuc)

„Bircher-Power-Frühstück“ im Rischart (© szenemuc)

Wir entschieden uns für ein „Bircher-Power-Frühstück“ sowie den „Big Bagel“. Preislich eher weiter oben angesiedelt waren die Speisen sehr schnell an unserem Platz, mundeten auf der 10er Skala bei ner glatten 10 und offenbar sind die verwendeten Zutaten im Hause Rischart auch wie versprochen stets frisch und von guter Qualität. Es war enorm lecker. Für ein kleines Frühstück am Vormittag in der City, hier bringt man ja meist auch nur wenig Zeit für die Pausen mit, also genau das Richtige.

Das Manko ist eben nur der sehr kleine Gastraum, der – aufgrund der Lage – natürlich stets überfüllt ist. Aber ein Blick lohnt sich, wir haben uns auf jeden Fall gefreut, ein Plätzchen ergattern zu können.

Alle Rischart-Cafés sind als Franchising-Geschichte natürlich retortenmäßig gestylt und selbst die Bedienungen tragen eigens angefertigte, synchrone Kleidung, so dass man unter Umständen am Ende gar nicht mehr weiß, wer einen zu Beginn bedient hat (in der Neuhauserstraße sind die Damen alle blond – ganz schön verwirrend)… 🙂 Aber das macht auch Sinn, marketingtechnisch, der Wiedererkennung wegen… solange die Qualität stimmt, ist mir die Schürze vom Personal aber sowieso ziemlich egal. 😀

Rischart, Neuhauserstr.2 (© szenemuc)

Rischart, Neuhauserstr.2 (© szenemuc)

Alles in Allem einen Ausflug bzw. Zwischenstop wert. Hier kann man dann auch gleich den Sonntagskuchen für den Nachmittagsschmaus mitnehmen. Das Rischart liefert auch bzw. bietet Catering an, was von den Firmen in der Gegend auch sehr gern – gerade für Gastempfänge oder Frühstücksmeetings – in Anspruch genommen wird.

Achso, nach eigener Aussage kann man hier bis „5 nach 12“ frühstücken. 🙂

Das Rischart betreibt übrigens insgesamt 13 Filialen in München.

Café zur Mauth
Neuhauser Str. 2
80331 München
Tel.: 23 17 00 340

Mo.–Fr.: 7–21 Uhr
Sa.: 8–21 Uhr
So.: 9–19 Uhr

Frühstückskarte Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Frühstückskarte Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Rischart, Neuhauserstr.2 (© szenemuc)

Rischart, Neuhauserstr.2 (© szenemuc)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Veggie ist in! Dank Café Ignaz in Schwabing sogar schon seit 30 Jahren

Ignaz Schmid, einge“fleischter“ Vegetarier und Gründer des beliebten Café „Ignaz“ in Schwabing, überzeugte die Schwabinger vor 30 Jahren von den Vorteilen einer vegetarischen Ernährung und leitete damit eine neue Ära in der Café-Szene ein. Heute stapeln sich die Veggie-Lokale, die Stammkunden von Ignaz bleiben ihm aber treu – heute wie damals.

Die „AZ“ brachte vor wenigen Tagen einen Bericht über die Geschichte des Café Ignaz heraus – eine Erfolgsstory und mittlerweile fast Kult in Schwabing, wo sich in der Gastroszene kaum ein Laden länger als wenige Jahre hält.

Hier geht es zum Bericht der AZ und hier zum Testbericht von „Frühstück in München“…. klingt lecker!! 😉

(© groupon.de)

(© groupon.de)

Wohnzimmeratmosphäre im lichtdurchfluteten Lohner & Grobitsch

(© szenemuc)

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Persönliche Bewertung:
Bewertungen_4 Sterne

Nachdem der letzte Test ja einige Zeit zurückliegt, wurde es mal wieder Zeit für ein nettes, chilliges Sonntagsfrühstück – insbesondere das momentan typisch eklige Herbstwetter lässt einem ja fast keine andere Wahl. 🙂

Selbige fiel auf das „Lohner & Grobitsch“ – was sich bereits auf meiner „bucket list“ weiter oben befand. In einer sehr ruhigen Wohngegend, direkt neben dem – außerhalb vom Westend eher weniger bekannten – Georg-Freundorfer-Platz, kann man am Café gar nicht vorbeilaufen. Große Fensterfronten und ein damit sehr lichtdurchfluteter kleiner Gastraum laden zu einem gemütlichen Wochenendfrühstück oder einfach Kaffee und Kuchen ein.

(© szenemuc)

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Purismus und frische Zutaten
Das Lokal war gut besucht – spricht also auch für das L&G – und wir wurden nicht enttäuscht. Mit etwas größerem Hunger im Gepäck wählten wir eine bunte Frühstücksmischung aus der Speisekarte: 2x Milchkaffee, Rühreier mit Ziegenkäse, Pan Cakes (gibt’s nur Samstags und Sonntags) mit Früchten und – natürlich – lecker Ahornsirup sowie einen Frühstücksteller mit Schinken, Salami und Käse.

Die Zutaten waren allesamt superfrisch, alles sehr lecker angerichtet und wirklich schmackhaft. Die Portionen erschlagen nicht und für den Preis und Münchner Verhältnisse auch von der Fülle her in Ordnung. Der Service war freundlich, aufmerksam und sehr nett. Zu den Eiern gab es noch einen kleinen Salat mit sehr leckerem Balsamico-Dressing. Die Pan Cakes waren nicht zu dick oder zu groß, so dass man Gefahr laufen muss, sonst nichts mehr in den Magen zu bekommen. 🙂 Die Wurst- und Käseplatte war übersichtlich, aber vielfältig mit weicher Butter und leckerer Erdbeermarmelade dazu. Eigentlich alles, was man braucht.

Selbst gemachte Tartes (© szenemuc)

Selbst gemachte Tartes (© szenemuc)

Ich persönlich mag es nicht, wenn zuviel Deko und Krimskrams auf und rund um den Teller drapiert ist – das ist hier auch absolut nicht der Fall. Simpel, einfach, aber lecker – so das Konzept und es gefällt. Das simple Anrichten der Speisen auf dem Teller passt auch zur Location, die in eher puristischem Stil daherkommt. Mit Decken und Kissen auf den Sitzbänken direkt an den Fensterfronten lässt es sich auch länger hier aushalten und super flanieren.

Am Tresen findet man eine kleine Auswahl selbst gemachter Tartes, die mich schon sehr angesprochen haben – leider kann man aber den Magen nicht mehr als ausreichend füllen – es gab keinen Platz mehr. Da heißt es dann einfach – wiederkommen. 🙂

Achso, es gibt übrigens auch kostenloses WLAN!

Kleine Mankos
Das Einzige, was wir nicht so toll fanden, war die dazu gereichte Brotauswahl, die eigentlich fast nur aus Toastbrot bestand, da offenbar das andere Brot gerade „aus war“. Ist eigentlich für einen Sonntag eher ungewöhnlich, da ein bunter Brotkorb doch eigentlich mit das Wichtigste ist für ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück.

Zudem zieht es bei so kaltem Wetter wie heute enorm in den kleinen Gastraum rein, wenn jemand das Lokal betritt oder verlässt. Mich hat es doch hin und wieder etwas gefröstelt. Aber gut, das mag auch nur meine persönlich Meinung sein, typisch Frau vielleicht… 🙂

Lohner & Grobitsch
Sandtnerstr. 5
80339 München
Tel. 69309250
Facebook-Seite

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Der neue Tipp für Schlemmerfreunde in Schwabing – Süßes und Herzhaftes hausgemacht

Persönliche Bewertung: Bewertungen_5 Sterne

Theke im Innenbereich ESCA (© szenemuc)

Theke im Innenbereich ESCA (© szenemuc)

Etwas unscheinbar und versteckt zwischen prächtigen Schwabinger Altbauten und direkt gegenüber der stets überlaufenen (und offenbar einzigen) Schwabinger Postfiliale in der Agnesstraße liegt das kleine, feine, brandneue Café ESCA. Der Name stammt aus dem Lateinischen, was soviel wie „Speise“ oder „Essen“ bedeutet.

ESCA München (© szenemuc)

ESCA München (© szenemuc)

ESCA bedeutet aber auch „Köder“ und genau das sind die zahlreichen Leckereien, die sich das Betreiberpaar des niedlichen Lokals – Iris und Matthias – regelmäßig ausdenken und auf der regelmäßig upgedateten Speisekarte offerieren. Man testet, was gut ankommt, und das bleibt dann erstmal auf der Karte. Daher lohnt es sich, immer mal wiederzukommen und sich über neue Schweinereien zu freuen. Da gibt’s von „Senfeier“-Wochen“ über „Waffel-Tagen“ so alles, was man sich wünschen kann. Super für die Büros in der Umgebung, die an den besagten „Special-Days“ dann gleich mal für die ganze Abteilung vorbestellen. 🙂

Die Location

Das ESCA ist kein gewöhnliches Café, dafür fehlt der ausreichend große Innenraum mit Sitzgelegenheiten – nur 2 Plätze sind vorhanden, direkt gegenüber der Theke und neben einer „Quarkbar“, das war’s dann auch schon, wenn es ums Innenleben des Lokals geht. Auch gibt es keine Toiletten. Wenn man doch einmal länger verweilen möchte, hat man im Fall des dringenden Bedürfnisses lediglich die Möglichkeit, in die ca. 30 m entfernten öffentlichen Toiletten (kostenfrei) zu gehen, die allerdings für allgemein zugängliche Bedürfnisanstalten sehr sauber sind.

Selbstgemachte Cookies by ESCA (© szenemuc)

Selbstgemachte Cookies by ESCA (© szenemuc)

Beim Reingehen fällt der Blick zunächst auf besagten Tresen, den man über eine kleine Treppe nach unten – souterrainmäßig – erreicht.  Die Theke strotzt vor leckeren Snacks, liebevoll verpackten Naschereien und diversen anderen süßen und deftigen Schmankerln, die zum größten Teil auch hauseigen hergestellt werden.Draußen hat’s mehrere Tische, an denen locker 15-18 Leute Platz haben. Hier lässt es sicher superherrlich flanieren, da sich die sehr ruhige Ecke vor allem durch grüne Alleen, eine gediegene Anwohnerschaft und viel Platz auf breiten Bürgersteigen auszeichnet.

Lecker belegte Brote im ESCA (© szenemuc)

Lecker belegte Brote im ESCA (© szenemuc)

Essen & Trinken

Das Lokal bietet eher etwas für den kleinen Hunger oder für die Business-Lunchpause. Von selbst zusammengestellten Quarkbechern über süße Pralinen- und Muffinschweinereien und lecker belegte Broten bis hin zu aktuellen Aktionen wie oben erwähnte Senfeier- oder Waffeltage ist so ziemlich alles dabei. Die Speisekarte ist nicht groß, dafür kann man sicher sein, dass sämtliche Zutaten von bester Bio-Qualität sind und bewusst eingekauft wurden.

Quarkzauber und Cookiedream made by ESCA München (© szenemuc)

Quarkzauber und Cookiedream made by ESCA München (© szenemuc)

Apropos Quark – das ESCA bietet, wie eingangs erwähnt, eine eigene „Quarkbar“, an der man sich die Basis mit verschiedenen Früchten und Toppings zusammenstellen kann. Daher auch (siehe Bild) der Name „Münchnens erste Quarkbar“. Sehr fein, sehr lecker, sehr frisch, sehr gesund und von der Portion her auch echt magenfüllend. 🙂
Publikum

Theke im Innenbereich ESCA (© szenemuc)

Theke im Innenbereich ESCA (© szenemuc)

Die Gäste sind weniger Laufkundschaft, dafür findet man in der Monaco Franze-Ecke zu wenig Geschäfte (in der Agnesstr. 16 hatte unser ewiger Stenz seine Wohnung mit Spatzl in der Serie und tatsächlich kann man den herrschaftlichen Altbau aus der beliebtesten aller bayerischen TV-Serien – zumindest von Außen – auch in Realität bestaunen). Die Freunde des ESCA sind vor allem Anwohner, Freunde und Bekannte von Iris und Matthias und Besucher des naheliegenden Elisabethplatzes, auf welchem samstags Markttag ist und gelegentlich ein kleinerer Flohmarkt stattfindet. Vor allem junge Familien und ältere Leute – die typischen Bewohner Schwabings – findet man hier.

ESCA München (© szenemuc)

ESCA München (© szenemuc)

Insgesamt eine sehr niedliche und leckere Sache, hier kann man mal einen Blick reinwerfen. Schade nur, dass sich der Sommer nun offenbar doch allmählich dem Ende neigt, da es gerade sehr schön ist, sich beim Mega-Quarkbecher vor dem Café die Sonne auf die Nase scheinen zu lassen. Aber die Altweibersommer in Bayern sind ja auch meist sehr schön. 🙂

Innenbereich ESCA (© szenemuc)

Innenbereich ESCA (© szenemuc)

Weitere Infos

Übrigens gehört die „Muffin-Manufaktur“ mit zum Gesamtkonzept.  Iris betreibt diesen Online-Shop für Muffin-Kreationen der besonderen Art schon seit Längerem, die Eröffnung eines Ladens mit erweitertem, leckerem Angebot war daher nur eine Frage der Zeit. Klickt mal rein: www.muffin-manufaktur.com.

Das ESCA hat leider keine eigene Homepage, aber dafür eine sehr informations- und bildergeladene Facebook-Seite.

ESCA
Agnesstrasse 6
80801 München
Tel. 22539074

Neuer Sonntagsbrunch in Schwabing (und der lässigste) – Arts ’n‘ Boards steigt ins Breakfast-Business ein :)

Zuwachs in Schwabing in Sachen Brunch und draußen frühstücken: Das Arts ’n‘ Boards – die wohl coolste Bar in der Nachbarschaft, zwischen Surfbrettern und künstlerischer Selbstverwirklichung – macht jetzt auch in Sachen Wochenendfrühstück und das kommt offenbar richtig gut an. Für 19,90 EUR p.P. kann man hier in chilliger Atmosphäre den Sonntag ganz gemütlich angehen…

Arts 'n' Boards Sonntagsbrunch (© Arts ‘n’ Boards)

Arts ’n‘ Boards Sonntagsbrunch (© Arts ‘n’ Boards)

Auf der Facebookseite sind die ersten positiven Kommentare zu finden und u.a. der “naffblog” hat jüngst einen kleinen Überblick verfasst (Artikel vom 09.08.2013). Ansonsten ist die Location eher bekannt für ein kleines Lunch oder Cocktail und Pasta am Abend zwischen Coolen, Hipstern und Schwabinger Szene im Allgemeinen, aber trotzdem sehr locker und entspannt – es braucht kein neues Outfit, um hier hereingelassen zu werden. 😉

Biergarten (© Arts 'n' Boards)

Biergarten (© Arts ’n‘ Boards)

Ich liebe diese Location, das richtige für einen chilligen Feierabend. Der Brunch ist neu und selbst ich konnte mir noch keine Meinung bilden, aber werde dies alsbald nachholen, versteht sich – zumindest, solange man draußen frühstücken kann, denn so ein netter Sonntagsbrunch im Biergarten hat schonmal was für sich… 🙂

Check it out!

www.arts-and-boards.de
www.facebook.com/artsandboards