Leckere Shoppingpause in der Innenstadt beim Café zur Mauth (Rischart)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Die Rischart-Café-Kette ist bekannt in München, sicher kennt jeder irgendeine der zahlreichen Filialen in der Innenstadt oder an größeren Hot Spots wie den Pasinger Bahnhof oder das Olympia-Einkaufszentrum. Bekannt ist das Café auch durch die Wiesn, wo Rischart mit dem beliebten „Café Kaiserschmarrn“ aufwartet.

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Als direkt angesteuerte Frühstückslocation eher unbekannt, nahmen wir kürzlich an einem Shoppingsamstag spontan im Café Mauth auf der Neuhauserstraße (zwischen Stachus und Marienplatz mitten im Shoppingtrubel gelegen) eine kleine Auszeit und ein verspätetes Frühstück. Man gelangt hinein und steht natürlich zunächst vor dem bekannten, langen Tresen, der ein derartig umfangreich und so leckeres Kuchen- und Brotangebot beinhaltet, dass man sich sowieso nicht entscheiden kann. Das Rischart legt auch bekanntermaßen gestiegenen Wert auf Qualität, die man nicht nur schmeckt sondern auch sieht, was sich natürlich im Preis niederschlägt. Da wir uns ein wenig ausruhen wollten, schauten wir uns im kleinen Gastraum im hinteren Teil des Cafés nach einem gemütlichen Eckchen um und ergatterten den letzten freien Zweier-Tisch mitten im Geschehen.

"Big Bagel" im Rischart (© szenemuc)

„Big Bagel“ im Rischart (© szenemuc)

Ich erwartete eigentlich nicht allzuviel, was das Frühstücksangebot betrifft und begnügte mich gedanklich schon mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Milchkaffee. Aber weit gefehlt. Das Rischart bietet eine überraschend vielfältige Auswahl an Frühstücksvariationen (siehe Speisekarte weiter unten), die eigentlich jeden Geschmack trifft.

Der Service war superflink, sehr aufmerksam und trotz des Getümmels im Café und der Hektik – ein Kommen und Gehen im Viertelstundentakt – sehr freundlich und wirkte nicht gestresst.

"Bircher-Power-Frühstück" im Rischart (© szenemuc)

„Bircher-Power-Frühstück“ im Rischart (© szenemuc)

Wir entschieden uns für ein „Bircher-Power-Frühstück“ sowie den „Big Bagel“. Preislich eher weiter oben angesiedelt waren die Speisen sehr schnell an unserem Platz, mundeten auf der 10er Skala bei ner glatten 10 und offenbar sind die verwendeten Zutaten im Hause Rischart auch wie versprochen stets frisch und von guter Qualität. Es war enorm lecker. Für ein kleines Frühstück am Vormittag in der City, hier bringt man ja meist auch nur wenig Zeit für die Pausen mit, also genau das Richtige.

Das Manko ist eben nur der sehr kleine Gastraum, der – aufgrund der Lage – natürlich stets überfüllt ist. Aber ein Blick lohnt sich, wir haben uns auf jeden Fall gefreut, ein Plätzchen ergattern zu können.

Alle Rischart-Cafés sind als Franchising-Geschichte natürlich retortenmäßig gestylt und selbst die Bedienungen tragen eigens angefertigte, synchrone Kleidung, so dass man unter Umständen am Ende gar nicht mehr weiß, wer einen zu Beginn bedient hat (in der Neuhauserstraße sind die Damen alle blond – ganz schön verwirrend)… 🙂 Aber das macht auch Sinn, marketingtechnisch, der Wiedererkennung wegen… solange die Qualität stimmt, ist mir die Schürze vom Personal aber sowieso ziemlich egal. 😀

Rischart, Neuhauserstr.2 (© szenemuc)

Rischart, Neuhauserstr.2 (© szenemuc)

Alles in Allem einen Ausflug bzw. Zwischenstop wert. Hier kann man dann auch gleich den Sonntagskuchen für den Nachmittagsschmaus mitnehmen. Das Rischart liefert auch bzw. bietet Catering an, was von den Firmen in der Gegend auch sehr gern – gerade für Gastempfänge oder Frühstücksmeetings – in Anspruch genommen wird.

Achso, nach eigener Aussage kann man hier bis „5 nach 12“ frühstücken. 🙂

Das Rischart betreibt übrigens insgesamt 13 Filialen in München.

Café zur Mauth
Neuhauser Str. 2
80331 München
Tel.: 23 17 00 340

Mo.–Fr.: 7–21 Uhr
Sa.: 8–21 Uhr
So.: 9–19 Uhr

Frühstückskarte Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Frühstückskarte Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Rischart, Neuhauserstr.2 (© szenemuc)

Rischart, Neuhauserstr.2 (© szenemuc)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Rischart Neuhauserstr. 2 (© szenemuc)

Werbeanzeigen

Café im Hinterhof – Schlemmerreise auch für’s Ohr

Persönliche Bewertung:  Bewertungen_4 Sterne

Das kleine Café, versteckt in einem kleinen Hinterhof unweit des Haidhausener Rosenheimer Platzes bzw. „um die Ecke“ vom Ostbahnhof, hat eine klare Message: „Begebe dich auf eine Zeitreise, lausche der feinen Musik und fühle dich rundum wohl – wie damals, in Oma’s Wohnzimmer“. 🙂 Also, ich muss zugeben, bei mir haut das ziemlich gut hin. Meine Oma hatte auch ein Klavier im Wohnzimmer, auf dem ich als Kind kräftig klimpern durfte, während auf gehäkelten Deckchen Kaffee und Kuchen serviert wurde, den wir uns, auf groben Sesseln sitzend, nur zu gerne einverleibten. 😀

(© szenemuc)

(© szenemuc)

Auch das Publikum passt zu einem großen Teil in diese Alterskategorie und ansonsten ist generell alles eher bedächtig, ruhig und auf Entspannung getrimmt.Aber für ein lauschiges Wochenendfrühstück, ganz ohne Stress, oder um in Ruhe einen Kaffee zum neuen Belletristik-Bestseller zu genießen, genau das Richtige. Viel Platz hat man hier nicht, aber das Café ist offenbar generell nicht überfüllt – da vom Stil doch etwas speziell. Die hippen Haidhausener zieht’s hier sicher weniger hin – gut so, mehr Platz für alle anderen. 🙂

(© szenemuc)

(© szenemuc)

Das Frühstücksangebot (siehe Bild der Frühstückskarte weiter unten) ist sehr umfangreich und preislich völlig in Ordnung. Wir entschieden uns – was gar nicht so einfach war – für den Klassiker „Großes Frühstück“ mit allem Drum & Dran sowie das eierlastige Frühstück „Telos“ mit extra viel, frisch geschnippeltem Obst in einer großen Schale. Der Tisch war übervoll und wir pappsatt – aber im wortwörtlichen Sinne. 🙂 Gegen die Qualität war in unserem Fall gar nichts auszusetzen und mächtig lecker war es obendrein.

Auch die Bedienung war sehr flink und nett, obwohl ein wenig mehr Begeisterung auch immer gut ankommt – die Damen kamen mir etwas unmotiviert vor… waren aber bemüht und rasch mit den bestellten Wünschen zur Stelle.

(© szenemuc)

(© szenemuc)

Zusammenfassend kann man sagen, dass von Qualität, Angebot und Preis der Laden top ist und ein angenehmes, nebenher laufendes und überdies gekonntes (!) Live-Klavierspiel, auch nicht jedes kleine Café an der Ecke bieten kann. Von Publikum und Flair erinnert das Hinterhofcafé aber eher an Oma’s Kaffeeklatsch-Runde. Aber ich nehme an, das ist durchaus gewollt. 🙂 Zum eher gediegenen Schlemmen, Lesen, In-Ruhe-gelassen-werden oder auskatern der perfekte Ort… oder um Mutti, Tantchen oder Oma beim nächsten Besuch auszuführen…

Café im Hinterhof
Sedanstr. 29
81667 München
Tel. 089/ 448 99 64

(© szenemuc)

(© szenemuc)

(© szenemuc)

(© szenemuc)

Wohnzimmeratmosphäre im lichtdurchfluteten Lohner & Grobitsch

(© szenemuc)

(© szenemuc)

Persönliche Bewertung:
Bewertungen_4 Sterne

Nachdem der letzte Test ja einige Zeit zurückliegt, wurde es mal wieder Zeit für ein nettes, chilliges Sonntagsfrühstück – insbesondere das momentan typisch eklige Herbstwetter lässt einem ja fast keine andere Wahl. 🙂

Selbige fiel auf das „Lohner & Grobitsch“ – was sich bereits auf meiner „bucket list“ weiter oben befand. In einer sehr ruhigen Wohngegend, direkt neben dem – außerhalb vom Westend eher weniger bekannten – Georg-Freundorfer-Platz, kann man am Café gar nicht vorbeilaufen. Große Fensterfronten und ein damit sehr lichtdurchfluteter kleiner Gastraum laden zu einem gemütlichen Wochenendfrühstück oder einfach Kaffee und Kuchen ein.

(© szenemuc)

(© szenemuc)

Purismus und frische Zutaten
Das Lokal war gut besucht – spricht also auch für das L&G – und wir wurden nicht enttäuscht. Mit etwas größerem Hunger im Gepäck wählten wir eine bunte Frühstücksmischung aus der Speisekarte: 2x Milchkaffee, Rühreier mit Ziegenkäse, Pan Cakes (gibt’s nur Samstags und Sonntags) mit Früchten und – natürlich – lecker Ahornsirup sowie einen Frühstücksteller mit Schinken, Salami und Käse.

Die Zutaten waren allesamt superfrisch, alles sehr lecker angerichtet und wirklich schmackhaft. Die Portionen erschlagen nicht und für den Preis und Münchner Verhältnisse auch von der Fülle her in Ordnung. Der Service war freundlich, aufmerksam und sehr nett. Zu den Eiern gab es noch einen kleinen Salat mit sehr leckerem Balsamico-Dressing. Die Pan Cakes waren nicht zu dick oder zu groß, so dass man Gefahr laufen muss, sonst nichts mehr in den Magen zu bekommen. 🙂 Die Wurst- und Käseplatte war übersichtlich, aber vielfältig mit weicher Butter und leckerer Erdbeermarmelade dazu. Eigentlich alles, was man braucht.

Selbst gemachte Tartes (© szenemuc)

Selbst gemachte Tartes (© szenemuc)

Ich persönlich mag es nicht, wenn zuviel Deko und Krimskrams auf und rund um den Teller drapiert ist – das ist hier auch absolut nicht der Fall. Simpel, einfach, aber lecker – so das Konzept und es gefällt. Das simple Anrichten der Speisen auf dem Teller passt auch zur Location, die in eher puristischem Stil daherkommt. Mit Decken und Kissen auf den Sitzbänken direkt an den Fensterfronten lässt es sich auch länger hier aushalten und super flanieren.

Am Tresen findet man eine kleine Auswahl selbst gemachter Tartes, die mich schon sehr angesprochen haben – leider kann man aber den Magen nicht mehr als ausreichend füllen – es gab keinen Platz mehr. Da heißt es dann einfach – wiederkommen. 🙂

Achso, es gibt übrigens auch kostenloses WLAN!

Kleine Mankos
Das Einzige, was wir nicht so toll fanden, war die dazu gereichte Brotauswahl, die eigentlich fast nur aus Toastbrot bestand, da offenbar das andere Brot gerade „aus war“. Ist eigentlich für einen Sonntag eher ungewöhnlich, da ein bunter Brotkorb doch eigentlich mit das Wichtigste ist für ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück.

Zudem zieht es bei so kaltem Wetter wie heute enorm in den kleinen Gastraum rein, wenn jemand das Lokal betritt oder verlässt. Mich hat es doch hin und wieder etwas gefröstelt. Aber gut, das mag auch nur meine persönlich Meinung sein, typisch Frau vielleicht… 🙂

Lohner & Grobitsch
Sandtnerstr. 5
80339 München
Tel. 69309250
Facebook-Seite

(© szenemuc)

(© szenemuc)

(© szenemuc)

(© szenemuc)

(© szenemuc)

(© szenemuc)

Der neue Tipp für Schlemmerfreunde in Schwabing – Süßes und Herzhaftes hausgemacht

Persönliche Bewertung: Bewertungen_5 Sterne

Theke im Innenbereich ESCA (© szenemuc)

Theke im Innenbereich ESCA (© szenemuc)

Etwas unscheinbar und versteckt zwischen prächtigen Schwabinger Altbauten und direkt gegenüber der stets überlaufenen (und offenbar einzigen) Schwabinger Postfiliale in der Agnesstraße liegt das kleine, feine, brandneue Café ESCA. Der Name stammt aus dem Lateinischen, was soviel wie „Speise“ oder „Essen“ bedeutet.

ESCA München (© szenemuc)

ESCA München (© szenemuc)

ESCA bedeutet aber auch „Köder“ und genau das sind die zahlreichen Leckereien, die sich das Betreiberpaar des niedlichen Lokals – Iris und Matthias – regelmäßig ausdenken und auf der regelmäßig upgedateten Speisekarte offerieren. Man testet, was gut ankommt, und das bleibt dann erstmal auf der Karte. Daher lohnt es sich, immer mal wiederzukommen und sich über neue Schweinereien zu freuen. Da gibt’s von „Senfeier“-Wochen“ über „Waffel-Tagen“ so alles, was man sich wünschen kann. Super für die Büros in der Umgebung, die an den besagten „Special-Days“ dann gleich mal für die ganze Abteilung vorbestellen. 🙂

Die Location

Das ESCA ist kein gewöhnliches Café, dafür fehlt der ausreichend große Innenraum mit Sitzgelegenheiten – nur 2 Plätze sind vorhanden, direkt gegenüber der Theke und neben einer „Quarkbar“, das war’s dann auch schon, wenn es ums Innenleben des Lokals geht. Auch gibt es keine Toiletten. Wenn man doch einmal länger verweilen möchte, hat man im Fall des dringenden Bedürfnisses lediglich die Möglichkeit, in die ca. 30 m entfernten öffentlichen Toiletten (kostenfrei) zu gehen, die allerdings für allgemein zugängliche Bedürfnisanstalten sehr sauber sind.

Selbstgemachte Cookies by ESCA (© szenemuc)

Selbstgemachte Cookies by ESCA (© szenemuc)

Beim Reingehen fällt der Blick zunächst auf besagten Tresen, den man über eine kleine Treppe nach unten – souterrainmäßig – erreicht.  Die Theke strotzt vor leckeren Snacks, liebevoll verpackten Naschereien und diversen anderen süßen und deftigen Schmankerln, die zum größten Teil auch hauseigen hergestellt werden.Draußen hat’s mehrere Tische, an denen locker 15-18 Leute Platz haben. Hier lässt es sicher superherrlich flanieren, da sich die sehr ruhige Ecke vor allem durch grüne Alleen, eine gediegene Anwohnerschaft und viel Platz auf breiten Bürgersteigen auszeichnet.

Lecker belegte Brote im ESCA (© szenemuc)

Lecker belegte Brote im ESCA (© szenemuc)

Essen & Trinken

Das Lokal bietet eher etwas für den kleinen Hunger oder für die Business-Lunchpause. Von selbst zusammengestellten Quarkbechern über süße Pralinen- und Muffinschweinereien und lecker belegte Broten bis hin zu aktuellen Aktionen wie oben erwähnte Senfeier- oder Waffeltage ist so ziemlich alles dabei. Die Speisekarte ist nicht groß, dafür kann man sicher sein, dass sämtliche Zutaten von bester Bio-Qualität sind und bewusst eingekauft wurden.

Quarkzauber und Cookiedream made by ESCA München (© szenemuc)

Quarkzauber und Cookiedream made by ESCA München (© szenemuc)

Apropos Quark – das ESCA bietet, wie eingangs erwähnt, eine eigene „Quarkbar“, an der man sich die Basis mit verschiedenen Früchten und Toppings zusammenstellen kann. Daher auch (siehe Bild) der Name „Münchnens erste Quarkbar“. Sehr fein, sehr lecker, sehr frisch, sehr gesund und von der Portion her auch echt magenfüllend. 🙂
Publikum

Theke im Innenbereich ESCA (© szenemuc)

Theke im Innenbereich ESCA (© szenemuc)

Die Gäste sind weniger Laufkundschaft, dafür findet man in der Monaco Franze-Ecke zu wenig Geschäfte (in der Agnesstr. 16 hatte unser ewiger Stenz seine Wohnung mit Spatzl in der Serie und tatsächlich kann man den herrschaftlichen Altbau aus der beliebtesten aller bayerischen TV-Serien – zumindest von Außen – auch in Realität bestaunen). Die Freunde des ESCA sind vor allem Anwohner, Freunde und Bekannte von Iris und Matthias und Besucher des naheliegenden Elisabethplatzes, auf welchem samstags Markttag ist und gelegentlich ein kleinerer Flohmarkt stattfindet. Vor allem junge Familien und ältere Leute – die typischen Bewohner Schwabings – findet man hier.

ESCA München (© szenemuc)

ESCA München (© szenemuc)

Insgesamt eine sehr niedliche und leckere Sache, hier kann man mal einen Blick reinwerfen. Schade nur, dass sich der Sommer nun offenbar doch allmählich dem Ende neigt, da es gerade sehr schön ist, sich beim Mega-Quarkbecher vor dem Café die Sonne auf die Nase scheinen zu lassen. Aber die Altweibersommer in Bayern sind ja auch meist sehr schön. 🙂

Innenbereich ESCA (© szenemuc)

Innenbereich ESCA (© szenemuc)

Weitere Infos

Übrigens gehört die „Muffin-Manufaktur“ mit zum Gesamtkonzept.  Iris betreibt diesen Online-Shop für Muffin-Kreationen der besonderen Art schon seit Längerem, die Eröffnung eines Ladens mit erweitertem, leckerem Angebot war daher nur eine Frage der Zeit. Klickt mal rein: www.muffin-manufaktur.com.

Das ESCA hat leider keine eigene Homepage, aber dafür eine sehr informations- und bildergeladene Facebook-Seite.

ESCA
Agnesstrasse 6
80801 München
Tel. 22539074

Riesenfrühstücksangebot im rustikalen Ysenegger

Bewertungen_5 SternePersönliche Gesamtnote:

Ysenegger Außenbereich (© eggerlokale)

Ysenegger Eingang (© eggerlokale)

Das Ysenegger in Neuhausen kommt mit fast klassischem Wirtshausambiente daher, was der gemeine Münchner und der, der es werden will, ja generell zu schätzen weiß. 🙂 Das Lokal gehört auch bereits zu den älteren und recht beliebten Lokalitäten in der Ecke Rotkreuzplatz. Was mir allerdings neu war ist, dass es zu einer Kette gehört – den „egger Kneipenrestaurants“. Dazu gehört u.a. auch der „Alte Simpl“ in Schwabing (den ich unter den empfohlenen Lokalen für „abends“ mit aufgelistet habe) und noch einige weitere.

Milchkaffee im Ysenegger (© SzeneMuc)

Milchkaffee im Ysenegger (© SzeneMuc)

Wie dem auch sei, mir war das Lokal neu und aufgrund eines nicht allzu schlechten Rufs in Bezug auf Auswahl und Qualität der Speisen stand es weiter oben auf meiner „bucket list“.
Wir waren an einem sonnigen Samstag-Mittag da (Frühstück täglich von 9-16 Uhr) und ergatterten gottseidank einen schönen Tisch im kleinen Vorgarten, der dank mächtiger Bäume, der ruhigen Seitenstraße, in der das Ysenegger liegt, und ausreichend großen Tischen ein perfektes Ambiente für ein gemütliches Frühstück bietet.

Fitnessfrühstück im Ysenegger (©  SzeneMuc)

Fitnessfrühstück im Ysenegger (© SzeneMuc)

Die Bedienung hatte alle Hände voll zu tun, da eine Person für den Außenbereich komplett allein zuständig war. Wir mussten also teilweise etwas warten. Allerdings kann man kaum freundlicher und aufmerksamer sein als das nette Mädel, was uns an diesem Tag bedient hat. Da sieht man doch gern über eventuelle Wartenzeiten hinweg – man erwartet in den beliebten Locations in München ja schon nichts anderes mehr. 🙂

Neben den klassischen Frühstückstellern, kann man sich natürlich auch sein persönliches Frühstücksglück selbst zusammenstellen (siehe Speisekarte) oder gleich zu den guten alten Weißwürsten mit Brezn greifen. 🙂

Frühstück "Tiffany" für 1 P. im Ysenegger (©  SzeneMuc)

Frühstück „Tiffany“ für 1 P. im Ysenegger (© SzeneMuc)

Aus Faulheit auf eine eigene Zusammenstellung wählten wir jeweils einen der bereits fertig konfektionierten Frühstücksteller: es gab das „Fitnessfrühstück“ (8,20 EUR) und das „Tiffany“ (8,90 EUR). Jeweils unter 10 EUR und völlig sättigend und lecker. Dazu gab es natürlich noch eine große Portion gemischtes, frisches Brot – was auf den Bildern nicht zu sehen ist. Extrawünsche sind gar kein Thema, gern darf man den Parmaschinken durch Salami oder die Rühreier mit Pesto durch Spiegeleier mit Schinken ersetzen, um das eigentlich schon großartige Frühstücksensemble noch perfekter zu machen. 🙂 Darüber hinaus ist alles frisch und lecker gewesen, wir wollten am liebsten gar nichts auf den Tellern lassen (war aber doch ein wenig groß die Portion). Der O-Saft dazu war bereits im Preis enthalten.

Alles in allem eine sehr runde Sache. Für Münchner Verhältnisse sehr gute Portionen und ein Preis, der unserer Meinung nach gerechtfertigt und bezahlbar ist.

Eine wirkliche Empfehlung, nicht nur für’s Wochenende.

Ysenegger
Frühstückskarte
Ysenburgstr. 3
80634 München
Tel.: 162 791
www.ysenegger.de

Das Sommerspecial für euch: Frühstück und Brunch in der Sonne!

Kaiserwetter… und es wird immer herrlicher! Da hält es einen doch längst nicht mehr in der Bude… Hier nun – wie bereits im vergangenen Jahr – der aktualisierte, beliebte und heiß ersehnte Überblick über die Spitzen-Locations zum Thema „draußen frühstücken und brunchen“… Viel Spaß beim Schlemmen!

Hier der Überblick

Viel Spaß beim Sonnen und Schlemmen!

Eure Steffi

Dachterrasse (© culturewoman.wordpress.com)

Dachterrasse, Vorhölzer Forum (© culturewoman.wordpress.com)

Königin43 Außenbereich (© Barer61 GbR)

Königin43 Außenbereich (© Barer61 GbR)

Café Altschwabing (Piadine im Königin 43 (© Schlemmerregion München)

Café Altschwabing (© Schlemmerregion München)

Frühstück im Gartensalon – Mädchenhafte Maxvorstädter Sonnenterrasse im Innenhof

Persönliche Bewertung: Bewertungen_5 Sterne

Zugegeben, aktuell lädt das Wetter nicht zum gemütlichen Wochenendfrühstück im Außenbereich eines Cafés ein, sei es noch so gemütlich. Seit Pfingstsonntag regnet es quasi durchgängig in München und Umgebung. Aber der letzte warme, sonnige Tag, der Pfingstsamstag, vor Ausbruch des – gefühlt monatelang andauernden – Monsuns, wurde von der Frühstückslokaltesterfront natürlich noch einmal genutzt, um eines der kleineren Cafés (Danke für den Tipp, Flo!) mit Außenbereich zu testen.

Location

Gartensalon Innenbereich (© szenemuc)

Gartensalon Innenbereich (© szenemuc)

Also ging es spontan zum Gartensalon. Schön versteckt und sehr gut abgeschottet vom üblichen Maxvorstädter Samstags-Essengehen- und Shoppingtrubel in und um Türken- und Amalienstraße, liegt das süße Café in einem kleinen Innenhof. Die versteckte Lage ist wohl auch der Grund, warum wir bei dem herrlichen Wetter überhaupt noch ein schönes Sonnenplätzchen für uns ergattern konnten. Das Einzige, was hier Lärm macht, ist vielleicht mal ab und zu Nachbars Hund. 🙂

Gartensalon Innenbereich (© szenemuc)

Gartensalon Innenbereich (© szenemuc)

Gartensalon Innenbereich (© szenemuc)

Gartensalon Innenbereich (© szenemuc)

 

 

 

 

 

 

Sehr idyllisch und gemütlich erschloss sich uns das kleine Gärtchen als Außenbereich zum Café: eine Mischung aus „rustikal“ und „mädchenhaft“ mit viel Kreativität und leichtem Hang zum Kitsch. So ließen wir uns nieder auf eine der fellbelegten Bänke und genossen die Sonne während wir die recht überschaubare, ebenfalls selbst kreierte Speisekarte studierten und uns mit großen Augen umsahen. Ein wirklich drolliges Sammelsurium an teilweise trashigen, uralten, selbstgebastelten oder baufälligen und wieder zusammengezimmerten Möbelstücken und Dingen, die als solche herhalten, bot sich hier. Als Tische fungieren alte, große Baumstümpfe und die Tische und Stühle erinnern an die Locations unserer Berisha-Brüder (Barer 61 / Gegenüber / Königin 43) mit den zusammengewürfelten Mobiliar, das aber irgendwie doch stimmig und urgemütlich ist. Ein wenig rosa hier, ein wenig kitschiges Mädchenzeugs dort taten ihr Übriges, sich wie Alice im Wunderland zu fühlen. 🙂

Speisen & Getränke

Rühreier à la Gartensalon (© szenemuc)

Rühreier à la Gartensalon (© szenemuc)

So, dann aber mal bestellen, wir sind schließlich nicht zum Spaß hier! 🙂
Es gab – natürlich, wer mich kennt wird es ahnen – die obligatorischen Rühreier nebst Milchkaffee. Da ich mir ob des Portionspreises der Rühreier von 3,90 EUR („pur“, die Extras wie Tomaten, Schinken, Käse etc. kosten dann 0,50 – 1.00 EUR jeweils – siehe Speisekarte) nicht sicher über die Portionsgröße war, orderte ich proforma gleich mal eine Butterbrezl dazu. Die hätte es gar nicht gebraucht. Die Rühreierportionen waren wirklich groß, extra Brotscheiben – 3 Stück, frisch und dick geschnitten – sowie extra Butter waren inklusive. Der Milchkaffee war auch eine große Portion – wie es sein soll – und unser extra geordertes Birchermüsli auch von der Portionsgröße her wirklich ausreichend. Lecker war es obendrein.

Der Service war sehr nett und flink sowie aufmerksam. Bestellt und gezahlt wird im Innenbereich des schlauchartigen, kleinen Lokals. Dort gibt’s natürlich auch Sitzmöglichkeiten und alles ist etwas stylisher, weniger kitschig eingerichtet, allerdings reißt der kleine „Schau- und Verkaufsstand“ wieder alles raus (siehe Foto weiter unten). Hier kann man Gesammeltes und – teilweise bedingt geschmackvolle – Deko bestaunen sowie Nippes, Süßes und „notwendiges Unbrauchbares“ erwerben. Aber irgendwie passt das zum Laden. 🙂 In der Nähe der Kasse ist dann auch die Küche, in die man ganz offen mal reinlugen und die Mädels beim geschäftigen Treiben auf engstem – aber sehr sauberem! – Raum beobachten kann. 🙂 Die kleine Kuchentheke davor, mit wirklich sehr ansehnlichem Gebäck, verführt zur zweiten, dritten Futterrunde oder einem Stückchen „to go“. Nehmt euch einfach genügend Zeit und Hunger mit und probiert das Lädchen mal bei nächster Gelgenheit aus, wenn die Sonne wieder die Pole Position erreicht. 🙂

Guten Hunger!

Gartensalon
Türkenstr. 90/Amalienpassage
80799 München
Tel. 28 77 86 04
mail@rosagelee.de
www.gartensalon.net
www.rosagelee.de