Hier kommt die Açai-Beere! Açai..was??

© szenemuc

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Bevor ihr euch jetzt gänzlich dumm fühlt und eilig umeinander-googelt was das Zeug hält – hier eine fixe, kleine Erklärung für die Unwissenden unter euch: Die Açai-Beere ist eine etwas herb schmeckende Frucht aus Brasilien, hat – natürlich – bereits die US-Gastronomie erobert, und schwappt seitdem unaufhörlich über den Teich zu uns rüber. Das kleine Früchtchen soll für ein stärkeres Immunsystem und mehr Energie sorgen. Also alles, was gut ist. Ganz ehrlich, ich musste mich auch erstmal informieren, was genau es denn mit diesem Trend-Food wieder auf sich hat… am Ende war ich aber froh, den neugierigen Abstecher ins Daddy Longlegs gemacht zu haben!

Açai Bowls geben auf jeden Fall 'ne Menge Energie für den Tag.

Açai Bowls geben auf jeden Fall ’ne Menge Energie für den Tag.

Im „DL“ kann man sich den besagten Energieschub ganztägig in Form von Smoothies oder Müslis geben. Für die ganz Süßen unter uns gibt’s auch herrlich fluffige, leckere Tartes, Kuchen und sonstige Schweinereien und wer es deftiger mag greift zu den frischgemachten Quesadilla, z. B. mit Ziegenkäse und Rucola. Ein Traum – lecker und frisch gemacht!

Die Quesadillas sind frisch gemacht und kommen mit wechselnden Inhalten daher...

Die Quesadillas sind frisch gemacht und kommen mit wechselnden Inhalten daher…

Die Location ist übrigens generell etwas sehr Spezielles – im positiven Sinne. Direkt vor dem Fenster (guckt euch das bei Interesse auch auf der Homepage vom DL mal an, die Fotos geben einen noch besseren Einblick) kann man in Stühlen sitzen, die von der Decke hängen. Ingesamt also eine recht bunte, coole, hippe Location, die auch so sehr gut – eigentlich noch besser – ins Glockenbachviertel gepasst hätte…

Gesund und lecker?

Der Schokokuchen ist Schoko pur - mehr geht dann nicht mehr! :D

Saulecker – die selbstgemachten Kuchen!

Die Inhaberin, Maren Weber – studierte Sportwissenschaftlerin, macht ihr Hobby zum Beruf (oder umgekehrt?) und vereint Gesundes mit Leckerem – soweit es in ihrem kleinen Café zwischen Industrielampen-Chick und Milchladen-Ambiente auf kleinem Raum überhaupt möglich ist. Es ist nämlich zwar sehr gemütlich hier aber doch einigermaßen beengt. Wenn 3-4 Grüppchen hier eintrudeln, ist der Laden schon voll. Aber das macht’s am Ende auch so entspannt.

So geht man zwischendrin immer mal wieder zum Tresen – hier herrscht Selbstbedienung – und bestellt rasch mal ‚was nach ohne lange Wartezeiten – natürlich nicht ganz ohne Reue, denn z.B. der Schokokuchen ist garantiert nicht für die schlanke Linie, wenn auch noch soviel Zucker gegen Stevia ersetzt wurde – ich hab den jedenfalls nicht geschafft. 🙂

© szenemuc

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Egal – der kleine bunte Laden ist einen Besuch wert. Zwar nicht zum Mega-Frühstück oder für den Ausflug zu Kaffee & Kuchen, wenn Oma zu Besuch kommt… aber doch ein nettes Pausenplatzerl für den Sojamilchkaffee mit Stevia-Teilchen und Getreide-Quesadilla mit Käse vom Bauern und Rucola vom Markt – alles rein bio. 😉 Das schmeckt man aber auch!

Daddy Longlegs postet auf Facebook regelmäßig News zu Specials, neuen Leckerein, Events etc. pp.. Schaut mal rein! Hier könnt ihr auch noch Einiges nebenher lernen über die Acai- und sonstigen Wunderbeeren, die gerade hip sind und was man damit anstellen kann.

© szenemuc

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Ach ja, last but not least: Die Frage, die euch wohl bereits seit Beginn des Artikels unter den Nägeln brannte: Wo kommt der Name „Daddy Longlegs“ eigentlich her? Also, ich vergaß leider zu fragen und auch andere Blogs oder die eigene Website vom Café verrät nicht die Geschichte hinterm Namen, der einiges an Interpretationsspielraum lässt (siehe Wikipedia).

Dieser Fauxpas wird natürlich alsbald bereinigt, spätestens beim nächsten Sonntagsspaziergang durch Maxvorstadt werde ich die Studentinnen hinterm Tresen (die übrigens sehr nett und aufmerksam sind) noch einmal explizit nerven. Solltet ihr besser Bescheid wissen, bitte die Kommentarfunktion unten nutzen – ich freue mich übrigens generell über möglichst viel Feedback und weiteren Tipps und Empfehlungen! 😉

Daddy Longlegs
Barerstr. 42
80799 München

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Studies auf der Sonnenterrasse und Frühstück bis 23:30 Uhr!

© cadu.de "Wintergarten" im CADU

© cadu.de
„Wintergarten“ im CADU

Groß, hell, gemütlich und mit freundlichem Service – so haben wir bisher unsere eher kürzeren Abstecher ins gute alte C.A.D.U. erlebt. Das „Café an der Uni“ liegt ziemlich praktisch zwischen Odeonsplatz als Eingangstor zur Shopping-Altstadt und dem Siegestor gen Schwabing. Hier führt einen der Weg früher oder später sowieso an dem Bürgersteigabschnitt vorbei, der schlichtweg zu einer recht großzügigen Sonnenterrasse umgebaut wurde.

Draußen flanieren, Porsches beim Auf- und Abbrausen auf der Ludwig- über Leo- und wieder zurück zur Ludwigstraße zugucken, Sozialstudien betreiben und herrlich Sonnenbaden. Noch schöner geht’s eigentlich nur direkt auf der Leopoldstraße, Höhe Münchner Freiheit, wo man aber den Nachteil hat, an Sonnentagen eigentlich gar keinen Platz mehr bekommen zu können, wenn man nicht gerade schon am Morgen selbigen besetzt… 🙂 Das sieht hier schon etwas entspannter aus.

Einfache Speisen zu moderaten Preisen, fix auf den Tisch

© citybasics.de Innenbereich

© citybasics.de
Innenbereich

Das Publikum ist eher locker und unkompliziert – logisch, befinden wir uns in Uni-Nähe und quasi gleich nebenan von der Staatsbibliothek. Da drängt sich das CADU für eine Snack-Pause förmlich auf.

Die Frühstückskarte bietet einen netten Mix an kleineren und größeren Schmankerln zu nicht überzogenen Preisen dafür netten Namen aus der Welt des Wissens… So beglückt uns Einstein (Physik) mit lecker Rührei sowie u. a. Wurst- und Käseteller und Thomas Mann (Literatur) verführt uns mit lecker Bagel und Joghurt mit Früchten. Hingegen bringt uns Sepp Vettel (Schnelligkeit) das Super-Spinatomelette auf den Tisch und Pamela (Luderfrühstück) kuriert mit Räucherlachs und Frischkäse ihren Hangover aus. Und das geht den ganzen Tag lang – genauer gesagt bis 23:30 Uhr! Länger geht wohl nicht in Minga.

© szenemuc Sandwichturm "Goethe Akte"

© szenemuc
Sandwichturm „Goethe Akte“

Die Palette ist vielfältig und natürlich gibt es auch Snacks Baguettes, Pizzen, Salate und weitere Schmankerl im Angebot. Ich versuchte mich, da ich keinen Megahunger hatte, am „Goethe Akt“, also dem Sandwichturm (siehe Bild). War lecker und frisch, hat gemundet und satt gemacht, allerdings sind die Zutaten selbige, die eigentlich jeder Student sowieso im Kühlschrank hat. Also Toast, Käse und Hinterschinken, ein bissal Gurke oder sonstwas Frisches dazu und ein gekochtes Ei. Das kann auch ein abgemagerter Kühlschrank. War jetzt also kein Highlight, aber dafür doch recht lecker und schnell auf dem Tisch.

Ich werde das Lokal im kommenden Sommer hoffentlich sonnenterrassenmäßig entsprechend häufiger aufsuchen können, um mich ein bisschen weiter durch die Angebotspalette zu futtern.

Bis dahin habe ich aber erstmal nichts auszusetzen, außer – natürlich – dass das WLAN mal wieder nicht funktioniert hat (oder überlastet war, wir wissen es nicht). Ist ja nicht ganz unwichtig für den ein oder anderen…

Guten Hunger!

CADU
Ludwigstr. 24
80539 München

Entspannte Maxvorstädter Szene im „Barer 61“

Bewertungen_4 SternePersönliche Bewertung:

(© flickr / © NiceBastard)

(© flickr / © NiceBastard)

Das Barer 61 gehört zu einer Reihe Bars, die von den Brüdern Avni und Barry Berisha erfolgreich geführt werden. Daneben gehört auch das „BARer 47“, das „gegenüber“ und das recht junge „Königin 43“ zum Bar-Repertoire der beiden Jungs, die damit zumindest die Barerstraße ziemlich „im Griff haben“. 🙂 Die Namen der Lokale beziehen sich – man kann es erraten – auf die Adresse der Lokale, aber was recht unkreativ in der Namensgebung anmutet, wird in Sachen Einrichtung, Angebot und besonderem Pfiff wieder rausgeholt!Die beiden sieht man übrigens häufig in ihren Lokalen, gerne auch mal selbst Bedienung spielend. 🙂 Einer der beiden ist immer mit Hut unterwegs und ist eigentlich immer auf der Barerstraße zu sehen. 🙂 Man merkt, dass die Jungs sich um ihre Lokale kümmern. Jedes hat seinen eigenen Stil, aber alles passt auch zusammen und glänzt mit ordentlichen Besucherzahlen und guter Stimmung.

Alternativ, bunt, hip – und für den kleinen Hunger zwischendurch

Barer 61(© Barer61 GbR)

Barer 61(© Barer61 GbR)

Das Barer 61 ist ein recht kleines Café, Ecke Schnorrstraße, das sämtliche Inneneinrichter zum Weinen bringen würde. Das Mobiliar besteht aus zusammengesammelten Tischen, Stühlen und Dekoelementen, die aber den besonderen, witzigen Charme ausmachen. Der Laden ist sowohl tagsüber als auch abends gerammelt voll – zumindest am Wochenende – was nun nicht gerade für schlechte Qualität der Speisen und Getränke bzw. miesen Service spricht. Ganz im Gegenteil!

Das Barer 61 ist eher ein Coffee-Shop, der Kaffeevarationen jeglicher Art und Snacks anbietet. Das Angebot besteht, neben diversen Heißgetränken und frisch gepressen Säften aus kalten und warmen Snacks wie Bagels, Piadina, Foccacia, Ciabatta, Wraps und diversen süßen Verführungen wie Croissants und Kuchen. Die Preise sind günstig bis moderat, was natürlich auch viele Studenten in das Lokal zieht. Der Service ist sehr freundlich, aufmerksam, offen für Alternativen und auch bei guter Füllung des Ladens bei bester Laune.

Unkompliziertes Maxvorstädter Szene-Publikum

Das Publikum besteht zum Großteil aus jungen Leuten zwischen 20 und 35 Jahren. Klar, man sitzt sowohl drinnen als auch draußen dicht an dicht und sollte keine Berührungsängste haben. Vor dem Lokal kann es eng werden, da die Tische auf dem ohnehin nicht sonderlich breiten Gehweg stehen und man gern vom Service mal freundlich „eins auf den Deckel kriegt“, wenn man mit seinem Stuhl zu weit in den Gehweg reinrutscht – es müssen ja noch die Fußgänger Platz haben… 🙂 So kann es dann doch mal sehr eng werden, aber dafür ist das Lokal ohnehin kein Ort, an dem man stundenlang verweilt, sondern sich eher auf einen Kaffee und leckeren Snack trifft, ratscht und wieder von Dannen zieht…

Barer 61(© Barer61 GbR)

Bezahlt wird direkt am Thresen (© Barer61 GbR)

Bezahlt wird direkt drinnen an der Bar, was ich persönlich für eine gute Alternative zum Warten auf die Servicekraft halte. Für die Faulen unter uns ist das vielleicht nichts, aber unterm Strich wird der ganze Abrechnungsprozess somit beschleunigt und die Servicekräfte haben mehr Zeit, sich auf die Bestellungen der Gäste zu konzentrieren, ohne 30x hin und her zu laufen. Auch ein Grund, warum das Publikum eher jünger und unkonventionell ist.

Auch abends geöffnet und Geheimtipp für’s Public Viewing

Insgesamt eine sehr pfiffige Sache, die einen Besuch lohnt. Gern auch abends auf ein Bier oder Glas Wein. Ich habe mich hier mal mit Freunden getroffen, um spontan an einem Sonntagabend die Übertragung eines WM-Spiels zu sehen. Eigentlich unmöglich, in München kurz vorm Anpfiff ein nettes Plätzchen mit mehreren Leuten zu finden, von dem aus man auch noch etwas sehen kann. Das Barer 61 war der Geheimtipp. Hier war es urgemütlich, nicht überfüllt wie in anderen Kneipen, in denen man sich zu diesem Zweck üblicherweise trifft, und natürlich wurde mit dem entsprechenden Flatscreen und Deko für optimales Fußball-Fan-Feeling gesorgt. Das darf aber nicht missverstanden werden. Die Jungs gehen natürlich mit der Zeit und der Szene sowie aktuellen Ereignissen, aber zu anderer Zeit ist das Barer 61 auch wieder ein ganz normales, niedliches Café, in dem man ganz „cosy“ einen schönen Vor- oder Nachmittag verbringen kann.

Das Barer 61 ist so hip, dass es bereits eine Riesen-Fangemeinde hat. Auf Facebook tauscht die sich in einer eigens eingereichten Fan-Gruppe regelmäßig über News, Angebote und Events aus.

Barer 61
Barer Strasse 61
80799 München
Tel.: 32 60 24 96