Ja mei, is des schee… Frühstücks-Schmankerl im Kaisergarten

Kaisergarten von außen

Kaisergarten von außen

Auf geht’s in den Wiesn-Endspurt, der die Münchner noch einmal mitsamt Touri-Massen auf die Festwiese treibt, um dann am Sonntagabend in bierseeliger Wunderkerzen-Stimmung das letzte Licht auszumachen und auch direkt die Reservierungen für 2016 allmählich in Angriff zu nehmen. Was uns nun aber besonders freut ist das großartige Wetter, dass uns heuer zur 5. Münchner Jahreszeit beschert wurde. Sonne satt und wenig Regen – also im Vergleich – und so bleibt das auch noch bis sich die Wiesn-Wirte wieder verabschieden.

Kaisergarten

Kaisergarten

Was also liegt näher, als den zünftigen Wiesn-Endspurt-Brunch oder das leckere Katerfrühstück in der Oktobersonne zu genießen. Am besten natürlich schön im Biergarten – leider nur bieten die wenigsten Wirtshäuser auch ein Frühstück an, außer natürlich das obligatorische Weißwurstfrühstück. Wer es etwas umfangreicher mag, geht in den Schwabinger Kaisergarten.

Im kleinen aber sehr gemütlichen Biergarten sitzen die Schwabinger und (eher wenige) Touris bereits im Frühling übereinander – nämlich, sobald die Sonne zum draußen sitzen einlädt und sich keiner mehr in dunklen Hütten aufhalten möchte. Die Sonnenplätze werden so manches Jahr schon im Februar bei gemütlich frösteligen 5-8 Grad rar… Ja, das ist der Kaisergarten.

Frühstück am Wochenende von 10-16 Uhr – Bayerische Gemütlichkeit inklusive

"Frühstück für Zwei" im Kaisergarten

„Frühstück für Zwei“ im Kaisergarten

Die Frühstückskarte bietet so einige Highlights, da muss man sich dann doch erstmal entscheiden. Das taten wir dann kurzerhand mit dem „Frühstück für 2“, da ist dann gewissermaßen alles dabei. Großartig, lecker, frisch, was warm sein sollte war warm und vice versa. 😉 Insgesamt ziemlich lecker. Auch der Milchkaffee macht Lust auf mehr, da wird doch gern nachbestellt.

Außerdem hatten wir ausreichend Platz für unsere tausend Teller, Tassen, Sektgläser, Sonnenbrillen, Wochenendzeitung etc. pp., da am Vormittag noch nicht viel im Kaisergarten los ist – der gemeine Besucher wird gegen Nachmittag/Abend von den eher deftigen Standard-Schmankerln und der Bier-Maß angelockt und sitzt dann auch gern bis ultimo. Das ist natürlich gut für uns, so nahmen wir gleich mal zwei Tische gleichzeitig in Beschlag und flanierten ein wenig länger als geplant.

Der Service ist – das kannte ich aber schon aus meinen zahlreichen abendlichen Besuchen – sehr freundlich und flink. Wenn die Hütte am Abend oder bei Fußballhighlights qualmt und die Leute zu 10t auf einer 6er-Bank hocken, dann kann das mit dem Service auch mal ein paar Minuten länger dauern, aber unfreundlich oder unaufmerksam habe ich die Mädels und Jungs dort noch nie erlebt.

Der Kaiserschmarrn ist zum Niederknien... :)

Der Kaiserschmarrn ist zum Niederknien… 🙂

Neben den Frühstückshighlights gibt es natürlich auch die üblichen bayerischen Schmankerl, die so jeder Biergarten bietet – allerdings meiner Meinung nach den nahezu allerbesten Kaiserschmarrn der Stadt. Ich habe innerhalb der Stadtgrenzen jedenfalls noch keinen besseren gegessen. Da lohnt es sich auch, 45-60 Min. darauf warten zu müssen (kein Witz).

Münchner Szene zwischen Hipster und bayerischer Tradition

Was die Gäste im Kaisergarten betrifft trifft man dort gern und häufig unsere Schwabinger Stereotype „Schicki & Micki“, die sich hier gern mit Porsche, Gucci-Schuhen und Vuitton-Tasche sehen lassen und dann der pseudo-normalen und „urmenschlichen“ Lebensfreude frönen, auf hohem Niveau jammern und gleichzeitig den total gestressten Gutmenschen geben. Naja, da mag der ein oder andere drüber schimpfen, ich finde, das gehört irgendwie dazu und freue mich über meine Münchner Grantler, hochnäsigen Studenten, Schwabinger Originale und angeheiratete Botox-Olga‘s auf einem Haufen. Was wäre ein Biergartenausflug ohne ausführliche Sozialstudien? 😉

Biergarten im Kaisergarten

Biergarten im Kaisergarten

Die Einheimischen haben hier so ziemlich die Hoheit, bleibt der urgemütliche Biergarten, versteckt in der ruhigen Kaiserstraße, einigermaßen vom Standard-Touristengewühle verschont. Daher ist alles a weng schicker, aber der Gemütlichkeit tut das keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil, es geht ruhiger, uriger, münchnerischer zur Sache. Herrlich selbstzufrieden und mit dem guten Gewissen, alles richtig gemacht zu haben, macht es sich das eher junge Publikum gern in jeder freien Minute hier gemütlich, um am Ende gleich mehrere Stunde im Garten zu hocken und ein Weißbier nach dem anderen zu trinken. Ich kann’s verstehen…

Innenbereich Kaisergarten

Innenbereich Kaisergarten

Hier trifft man die Hipster übrigens gern in ihren feschen Trachten an, die sie sonst fast nur noch zur Wiesn auspacken. Die Verbindung aus Münchner Schick und bayerischer Tradition gelingt hier ganz gut, wobei natürlich die obligatorische Ray-Ban zur halb an den Knien hängenden Hirschledernen auch nicht immer eine Augenfreude ist… 🙂

Summa summarum…

… eine großartige Location mit Spitzen-Schmankerln, perfekter Gemütlichkeit, entspannten Leuten und einem flotten Service. Preislich etwas höher angesiedelt, geht man nicht unbedingt bei jeder Gelegenheit hierher, aber für einen entspannten Biergartenausflug in netter Runde oder eine kleine gemütliche Feier im Sommer ist das die perfekte Location.

Übrigens: Es gibt hier keinen SB-Bereich, also auch im Biergarten herrscht ausschließlich KEINE Selbstverpflegung.

Kaisergarten
Kaiserstr. 34
80801 München
Tel. 34 02 02 03

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Loungiger Sonntagsbrunch zwischen Surfbrett und Kunst

Persönliche Bewertung:  Bewertungen_5 Sterne

Preis Brunch: 19,90 EUR p.P.
Wann? Sonntags, 10-16 Uhr

© szenemuc

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Das Arts ‚n‘ Boards überrascht mit einer enormen Vielfalt beim Brunch und hat parallel dazu eine hübsche Frühstückskarte für die „Eiligen“ oder den Gast mit kleinerem Hunger in petto. Sehr loungige Atmosphäre und ein gemütlicher Biergarten für die wärmere Jahreszeit sorgen dafür, dass man gar nicht mehr gehen möchte. Toller Service und ein Lächeln inklusive.

Der coolste Laden in Schwabing – nicht nur für Hipster

Das Arts ’n‘ Boards ist ja mittlerweile bekannt in der Münchner Gastroszene – hauptsächlich als Hot Spot für die jungen Kreativen und coole Location für den Drink am Abend zwischen Surfbrettern und eigenwilliger Kunst zum Gucken und Kaufen. Der Laden geizt nicht mit Gemütlichkeit und der hohe Chillfaktor zieht mich des Öfteren zum Feierabendbierchen und Snack mit Freunden dorthin (siehe auch meine News vom 22.8.14)

© szenemuc

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Seit letztem Jahr gibt es hier auch ein Brunchbuffet am Sonntag und nun habe auch ich endlich einmal den Weg dorthin zum hochgelobten Wochenendcouch-Frühstück geschafft. Und ich denke, ich kann wohl recht objektiv behaupten, dass die bisherigen Berichte und Fotos aus dem Netz tatsächlich nicht gelogen haben. Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen.

Eines der umfangreichsten Brunch-Buffets in town

© szenemuc

© szenemuc

Für 19,90 EUR p.P. kann man hier alles Schlemmen, was das Frühstücksherz begehrt. Von Müsli und Mini-Pancakes, Croissants und allerlei süßem, fischigem (Lachs) und herzhaftem Belag (große Käse- und Wurstvielfalt) über eine enorme Kuchenvielfalt und Muffins sowie lecker Joghurts und Bircher-Müsli, kleinen Salaten im hübschen Einmachgläschen bis hin zum deftigen Part mit Weißwürsten, Serviettenknödeln, Pasta & Co. kann man hier vom Frühstück direkt zum Mittagessen übergehen… sollte man genügend Platz im Magen dabeihaben. Man müsste in der Tat das Wochenende eher gehungert haben, um am Sonntag hier überhaupt ansatzweise alles durchprobieren zu können. Säfte sind hier auch inklusive, so muss man nur den – auch ziemlich leckeren – Kaffee extra bestellen.

Es gibt natürlich auch „normales Frühstück“ (10:00 bis 16:00 Uhr) – die Karte kann man auf der Homepage online einsehen (wie auch alle weiteren „Tageszeiten“ auf jeweils separaten Speisekarten).

Sehr cosy aber trotzdem mehr Platz für die Gäste als gedacht

© szenemuc

© szenemuc

Von Außen glaubt man es kaum, aber es gibt ausreichend Plätze und sehr chillige Couchecken, die mehr Menschen fassen, als es auf den ersten Blick den Anschein macht. So bekamen wir, trotz erwarteterweiser voller Hütte, ohne Reservierung gegen 12 Uhr spontan einen netten 2er-Tisch am Fenster und haben uns ganz der sonntäglichen Fress- und Wohlfühlorgie hingegeben. Ich denke: Top! Für das Geld bekommt man Einiges geboten, der Service war auch superfreundlich und trotz ordentlichem Gästeeinfalls aufmerksam und flink.

Oh oh… hier gibt’s was zu meckern!

Einziges Manko: Es gibt zwar WLAN – man bekommt einen eigenen Zugang mit Username und Passwort für die Zeit, die man eben vor Ort am Schlemmen ist -, allerdings hat das keine Minute funktioniert. Niemand wusste so recht, warum. Der Netzempfang ist dort auch allgemein nicht sonderlich gut, so dass es schwierig werden kann, wenn man von dort aus bei Kaffee und Croissant ein wenig arbeiten möchte. Das war’s dann aber auch schon mit den Meckerpunkten…

Biergarten (© Arts 'n' Boards)

Biergarten (© Arts ’n‘ Boards)

PS: Freuen darf sich das Schlemmerherz auf den Sommer, wenn man das Frühstück wieder auf den Biergarten hinterm Haus verlegen kann. Urig und supergemütlich! Da kann man dann auch gleich noch den Nachmittag und Abend sitzen bleiben. 🙂

Kontakt

Arts ‚n‘ Boards
Belgradstraße 9
80796 München

Web: www.arts-and-boards.de
Tel. 089 2809394

Endlich wieder Frühstück in der Sonne!

Kaiserwetter… und es wird immer herrlicher! Da hält es einen doch längst nicht mehr in der Bude… Hier nun – wie bereits im vergangenen Jahr – der aktualisierte, beliebte und heiß ersehnte Überblick über die Spitzen-Locations zum Thema „draußen frühstücken und brunchen“…

Hier der Überblick

Viel Spaß beim Sonnen und Schlemmen!

Eure Steffi

Dachterrasse (© culturewoman.wordpress.com)

Dachterrasse, Vorhölzer Forum (© culturewoman.wordpress.com)

Königin43 Außenbereich (© Barer61 GbR)

Königin43 Außenbereich (© Barer61 GbR)

Café Altschwabing (Piadine im Königin 43 (© Schlemmerregion München)

Café Altschwabing (© Schlemmerregion München)

 

Frühstück & Brunch im Café Vorhölzer Forum – Alpenpanorama auf der Studi-Dachterrasse

Dachterrasse (© culturewoman.wordpress.com)

Dachterrasse (© culturewoman.wordpress.com)

Bewertungen_5 SternePersönliches Ranking:

Die aktuell frühlingshaften Temperaturen in München laden doch schon fast wieder zum Essen im Freien ein. So geschehen am vergangenen Wochenende im Vorhölzer Forum der TU München. Auf die Dachterrasse mit dem wohl schönsten Alpenblick Münchens stolperten wir aus besagtem Grund und genossen den kleinen aber feinen Wochenendbrunch in T-Shirt, mit Sonnenbrille und in extrem enstpannten Wochenendfeeling…

Vorhölzer Blick Dachterrasse (© szenemuc)

Vorhölzer Blick Dachterrasse (© szenemuc)

Alpenpanorama und gefühlter Sommer schon im Februar

Das Angebot im Vorhölzer Forum ist generell eher klein, dafür aber fein. Die Kaffeekreationen sind legendär (siehe z. B. diverse Kreationen bei Instagram:)) und die Snacks (u.a. Piadine) sehr lecker. Allerdings gibt es auch einen Wochenendbrunch, der nicht nur sonntags angeboten wird. Jeden Samstag und Sonntag (außer bei privaten Veranstaltungen) von 9-14 Uhr kann man für rund 15 Euro an der langen Tafel zulangen und sich krampfhaft nach nicht vorhandenen freien Plätzen in der Sonne umsehen. 🙂

Vorhölzer Brunch Buffet (© szenemuc)

Vorhölzer Brunch Buffet (© szenemuc)

Wir hatten großes Glück, da ein freier Tisch auf der Ostseite der Dachterrasse mit Blick auf die alte Pinakothek noch zu haben war, der aber eigentlich nicht mehr offiziell zum Café-Betrieb gehörte. Die jungen Leute im Service – schätzungsweise Studenten der TU, die hier ein paar Euro dazuverdienen – sind aber gewohnt tiefenentspannt und jagen einen nicht von den „nicht vorgesehen“ Plätzen weg. So sitzt man zwischen Studierenden mit Laptop, Frühstücksbesuchern wie uns und den puristischen Sonnengenießern mit mitgebrachten Vitaminsäften und Caramel-Macchiatos. Sehr fein, sehr entspannt und einfach ein Traum…

Früher aufstehen lohnt sich!

Im Übrigen herrscht hier generell Selbstbedienung, was gerade bei sonnigem Wochenend-Wetter seeeehr lange Schlangen am Tresen bedeutet, also Zeit und Geduld mitbringen oder einfach ein bissal früher aufstehen… achso, und bitte daran denken, dass man hier nur mit Bargeld zahlen kann!

Am Wochenende kommt man am besten vor 11 Uhr mittags, um einen guten Platz zu bekommen. Danach verlässt der gemeine Münchner dann auch allmählich das Traumland – je früher, je heller die Sonne scheint – und die Plätze werden rasch knapp! Reservierung ist leider nicht möglich.

Innenbereich (© sueddeutsche.de)

Innenbereich (© sueddeutsche.de)

News ind Infos vom Vorhölzer Café

Ein Facebook-Profil liefert weitere Infos.  Hier sollte man sich vor dem geplanten Besuch auch noch einmal informieren, ob das Lokal überhaupt am Wunschtermin geöffnet hat, denn sowohl universitäre als auch private Veranstaltungen bedingen des Öfteren geschlossene Türen, was auch gern erst einen Tag vorher angekündigt wird. Schaut also auf jeden Fall hier rein oder ruft nochmal im Café vorab durch.

Unter diesem Link kann die Location auch direkt gebucht werden, solltet ihr mal eine Fete zum runden Geburtstag, Verlobung, Examen oder sonstigen feiernswerten Ereignissen planen. Haben wir übrigens auch schon ausprobiert – klappt ganz hervorragend. Außer, dass man spätestens gegen 1 Uhr morgens raus muss, weil natürlich irgendwann mal die Pforten des TUM-Gebäudes geschlossen werden müssen… aber auch der Blick bei Nacht ist legendär!

Hier kann man übrigens den Newsletter vom Vorhölzer Café abonnieren: www.vorhoelzer.com/freunde

Café Vorhölzer Forum
Arcisstr. 21
80333 München

Geöffnet: 09:00 – 22:00 Uhr täglich (bzw. 19 Uhr am Samstag)

Vorhölzer Blick Dachterrasse (© szenemuc)

Vorhölzer Blick Dachterrasse (© szenemuc)

Vorhölzer Dachterrasse (© szenemuc)

Vorhölzer Dachterrasse (© szenemuc)

Vorhölzer Brunch Buffet (© szenemuc)

Vorhölzer Brunch Buffet (© szenemuc)

Vorhölzer Brunch Buffet (© szenemuc)

Vorhölzer Brunch Buffet (© szenemuc)

Stylish aber günstig: Frühstück im „angelo“ Designhotel

Noch sind lange nicht alle Cafés und Bars frühstückstechnisch durchprobiert – und werden es auch aufgrund regelmäßiger Neueröffnungen sicherlich nie – dennoch will ich an dieser Stelle die zahlreichen, teilweise echten Geheimtipps, der Hotellerie-Szene nicht vergessen. Nachdem ich kürzlich einen Frühstücksgutschein von MyDays bekommen habe, der mir für 29 EUR (gilt für 2 Personen) ein Frühstücksbuffet im „angelo“ Designhotel im Münchner Osten versprach, war ich skeptisch. Ein Buffet bzw. Brunch für 2 Personen zu dem Preis – da kann ja nicht viel dran sein. Aber weit gefehlt.

Frühstücksbuffet im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im „angelo“ Hotel (© szenemuc)

Also eigentlich vermisst man frühstückstechnisch nichts. Das Essen war qualitativ völlig ok, allerdings doch teilweise zu kalt. Vielleicht lag es daran, dass wir erst gegen halb 11 aufschlugen (das Buffet schließt laut Plan gegen 11 Uhr bereits), aber die Pancakes und Rühreier waren nur noch lauwarm – und bis man mit dem Teller am Tisch war, leider schon kalt.

Der Käse lag auch schon eine Weile, an einigen Stellen prangte das übliche Trockensymbol als pappiger Käserand, was auf keine Superfrische schließen lässt. Wenn man ein paar Stunden früher zum Frühstück aufschlägt – was für den gewöhnlichen Hotelgast auch eher üblich ist – wird Selbiges sicher auch weniger gealtert daliegen, allerdings sehe ich keinen Grund, zwischendrin die „erledigten“ Zutaten einfach mal auszutauschen durch frische Ware bzw. wenigstens die weniger appetitlichen Zutaten diskret zu entfernen. Das darf gerade in einem „Design“-Hotel doch eher nicht passieren. Im Übrigen hatte ich, nachdem ich mich am Stapel der frischgewaschenen Teller bedient hatte, eine fette Schicht „ich-will-es-nicht-wissen“ – roch nach Merrettich – an der Hand. Bisschen eklig… aber hoffentlich ein dummer Zufall…

Frühstücksbuffet im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Der Service war sehr bemüht und freundlich. Tee gibt es in zig Varianten und die Kännchen stehen bereit, um sich Selbigen gleich selbst zuzubereiten. Der Kaffee wird vom Service frisch an den Tisch gebracht, was ich persönlich eigentlich für einen Standard-Hotel-Service halte (es aber leider nicht ist), da der Kaffee absolut frisch sein sollte.Der Frühstücksbereich war an sich war an diesem Samstagvormittag recht verlassen. Lag sicher auch daran, dass wir etwas spät dran waren. Das fand‘ ich sehr schade. Ich mag einfach nicht allein auf weiter Flur vor mich hin frühstücken, nix zum Gucken zu haben und nur noch auf die durch den Raum wehenden Heuballen zu warten… Also gilt es auch hier, für ein Frühstück im Hotel lieber zeitiger zu erscheinen, um nicht nur mehr Frische auf dem Teller sondern auch mehr Leben um sich herum zu haben.

Frühstücksraum im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksraum im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Fazit: Frühstück günstig und sehr umfangreich; sicher frischer, wenn man rechtzeitig zur ersten Mahlzeit des Tages aufschlägt :); Service superfreundlich und sehr aufmerksam; Location eher trist, aber stylish… Mal etwas Anderes und eher etwas für die Frühaufsteher 😉

angelo Hotel Leuchtenbergring
Leuchtenbergring 20
81677 München
Tel.: +49 89 189 0 86 0
E-Mail: info@angelo-munich.com

Geschenkgutschein bei MyDays (mit weiteren Erfahrungsberichten)

Frühstücksbuffet im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Frühstücksbuffet im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Lobby im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Lobby im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Lobby im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Lobby im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Außenansicht vom "angelo" Hotel(© szenemuc)

Außenansicht vom „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Lobby im "angelo" Hotel(© szenemuc)

Lobby im „angelo“ Hotel(© szenemuc)

Schwabinger Wassermann – Ausgedehntes Frühstück in schicker Wirtshausatmosphäre

(© Wassermann GmbH)

(© Wassermann GmbH)

Das „Schwabinger Wassermann“ ist aus der Schwabinger/Maxvorstädter Gastroszene schon lange nicht mehr wegzudenken. Im Herzen vom schönen Altschwabing, sehr ruhig in der Herzogstraße gelegen, strotzt das Lokal nicht gerade vor Laufkundschaft, doch die Fülle an Gästen den ganzen Tag über hinweg spricht eine deutliche Sprache. Das Lokal präsentiert sich im modernen Wirtshausschick, was gemütlich aber nicht verstaubt rüberkommt und daher Publikum jeglicher Couleur anzieht. Hier findet man neben den allgegenwärtigen Schwabinger Hipstern und Schickis auch den „ganz normalen“ Familienwahnsinn, Teenie-Cliquen, einen Haufen Pärchen sowie Oma und Opa aus der Nachbarscharft.

(© szenemuc)

(© szenemuc)

Wir hatten uns zu einem klassischen, Aprés-Wiesn-Katerfrühstück dort sehr kurzfristig einen größeren Tisch reserviert, was gottseidank noch möglich war. Normalerweise geht – gerade zur 5. Münchner Jahreszeit aufgrund starkt erhöhter Nachfrage 🙂 – dort nicht allzuviel mit spontanen Fressüberfällen in größerer Runde. So waren wir happy, dass sich ein größerer Tisch finden ließ und das nutzten wir natürlich durch mehrgängige Bestellung auch kräftig aus. 🙂

Die Frühstückskarte im Schwabinger Wassermann ist einzigartig – das „Sternzeichenfrühstück“ sehr beliebt und wahnsinnig vielfältig: von leichtem Fitness- über deftiges Frühstück ist wirklich alles dabei und perfekt in 12 verschiedenen Variationen von „Steinbock“ bis „Schütze“ zusammengestellt – so muss man sich nicht allzuviele Gedanken um seinen Tageskreation machen, denn an manchen Tagen fällt es ja selbst schon etwas schwerer, sich für den passenden Kaffee zu entscheiden. 🙂 Natürlich kann man sich Eier, Müsli, Joghurt, Wurst, Käse etc. auch selbst und bunt zusammenmixen wie man möchte.

Wir entschieden uns – u. a. als „Grundlage“ – für die Variationen „Stier“, „Krebs“ und „Zwilling“ (siehe Fotos weiter unten) – die entsprechenden Zutaten sind in der Speisekarte ausführlichst aufgelistet. Alles war superlecker und – auch wenn das „Krebs“ aufgrund des etwas zu groß geratenen Tellers eine andere Sprache spricht – auch von der Portionsgröße her ausreichend und sättigend. Allerdings ist es hier nicht ganz billig.

Frühstück "Stier" (© szenemuc)

Frühstück „Stier“ (© szenemuc)

Frühstück "Krebs" (© szenemuc)

Frühstück „Krebs“ (© szenemuc)

 

 

 

 

 

Frühstück "Zwilling" (© szenemuc)

Frühstück „Zwilling“ (© szenemuc)

Das Frühstück „Krebs“ haut mit seinen 12 EUR für einen Bagel mit Lachs und einer mittelgroßen Portion Rühreier selbst für Münchner Verhältnisse doch ziemlich rein. Das „Zwilling“ ist mit 9 EUR für ein Omelett aus drei Eiern und Joghurt mit Obst an der oberen Grenze. Das „Stier“ ist mit 16 EUR eher normalpreisig, denn – was man auf dem Bild hier nicht sieht – unter dem Spiegelei verbarg sich ein wirklich gutes, dickes, mittelgroßes Stück leckeres Rindersteak – zumindest, wenn man den Worten des Glücklichen, der es genießen durfte, glauben schenken darf. 😉   Der Service war sehr flink und freundlich und schaute auch nicht einmal komisch aus der Wäsche, als wir zum 3. Mal nachbestellten und nach 2,5 Stunden immer noch nicht gehen wollten. Es ist halt einfach urgemütlich im Wassermann. Preislich nicht etwas für jede Woche, aber immer mal wieder einen ausgedehnten Besuch wert!

Schwabinger Wassermann
Herzogstr. 82
80796 München
Tel: 089 /32388020
E-mail: info@schwabinger-wassermann.de

Café im Hinterhof – Schlemmerreise auch für’s Ohr

Persönliche Bewertung:  Bewertungen_4 Sterne

Das kleine Café, versteckt in einem kleinen Hinterhof unweit des Haidhausener Rosenheimer Platzes bzw. „um die Ecke“ vom Ostbahnhof, hat eine klare Message: „Begebe dich auf eine Zeitreise, lausche der feinen Musik und fühle dich rundum wohl – wie damals, in Oma’s Wohnzimmer“. 🙂 Also, ich muss zugeben, bei mir haut das ziemlich gut hin. Meine Oma hatte auch ein Klavier im Wohnzimmer, auf dem ich als Kind kräftig klimpern durfte, während auf gehäkelten Deckchen Kaffee und Kuchen serviert wurde, den wir uns, auf groben Sesseln sitzend, nur zu gerne einverleibten. 😀

(© szenemuc)

(© szenemuc)

Auch das Publikum passt zu einem großen Teil in diese Alterskategorie und ansonsten ist generell alles eher bedächtig, ruhig und auf Entspannung getrimmt.Aber für ein lauschiges Wochenendfrühstück, ganz ohne Stress, oder um in Ruhe einen Kaffee zum neuen Belletristik-Bestseller zu genießen, genau das Richtige. Viel Platz hat man hier nicht, aber das Café ist offenbar generell nicht überfüllt – da vom Stil doch etwas speziell. Die hippen Haidhausener zieht’s hier sicher weniger hin – gut so, mehr Platz für alle anderen. 🙂

(© szenemuc)

(© szenemuc)

Das Frühstücksangebot (siehe Bild der Frühstückskarte weiter unten) ist sehr umfangreich und preislich völlig in Ordnung. Wir entschieden uns – was gar nicht so einfach war – für den Klassiker „Großes Frühstück“ mit allem Drum & Dran sowie das eierlastige Frühstück „Telos“ mit extra viel, frisch geschnippeltem Obst in einer großen Schale. Der Tisch war übervoll und wir pappsatt – aber im wortwörtlichen Sinne. 🙂 Gegen die Qualität war in unserem Fall gar nichts auszusetzen und mächtig lecker war es obendrein.

Auch die Bedienung war sehr flink und nett, obwohl ein wenig mehr Begeisterung auch immer gut ankommt – die Damen kamen mir etwas unmotiviert vor… waren aber bemüht und rasch mit den bestellten Wünschen zur Stelle.

(© szenemuc)

(© szenemuc)

Zusammenfassend kann man sagen, dass von Qualität, Angebot und Preis der Laden top ist und ein angenehmes, nebenher laufendes und überdies gekonntes (!) Live-Klavierspiel, auch nicht jedes kleine Café an der Ecke bieten kann. Von Publikum und Flair erinnert das Hinterhofcafé aber eher an Oma’s Kaffeeklatsch-Runde. Aber ich nehme an, das ist durchaus gewollt. 🙂 Zum eher gediegenen Schlemmen, Lesen, In-Ruhe-gelassen-werden oder auskatern der perfekte Ort… oder um Mutti, Tantchen oder Oma beim nächsten Besuch auszuführen…

Café im Hinterhof
Sedanstr. 29
81667 München
Tel. 089/ 448 99 64

(© szenemuc)

(© szenemuc)

(© szenemuc)

(© szenemuc)